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Deutsche Pferderassen vorgestellt

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Deutsche Pferderassen vorgestellt
Von RidersDeal Vor 4 Monaten 1268 mal gelesen Keine Kommentare

Hannoveraner, Trakehner und Holsteiner sind Sportpferde

Der Hannoveraner gilt als edles Sportpferd im Rechteckformat mit einem guten Nervenkostüm. Er gilt als williges, leistungsstarkes Reitpferd für Dressur, Springreiten und Vielseitigkeit, wird aber auch im Fahrsport geschätzt. Hannoveraner sind zwischen 148 -175 cm groß und kommen in den Grundfarben vor. Sie repräsentieren die größte Warmblutzucht in Europa und werden inzwischen weltweit gezüchtet, wobei Niedersachsen das Zuchtkernland bleibt. Der Holsteiner ist das größte deutsche Reitpferd und wird großrahmig mit starken Hals und einem ausdrucksvollen Kopf gezüchtet. Viele Holsteiner-Linien sind Springpferde, obwohl sie sich auch für die Dressur wie die Vielseitigkeit eignen. Ihre Größe wird zwischen 160-175 cm angegeben, doch einige Exemplare erreichen ein Stockmaß von 180 cm und mehr. Es kommen alle klaren Farben vor, wobei die Grauschimmel auf den Turnierplätzen besonders präsent sind. Der Trakehner hat die wechselvollste Geschichte hinter sich und mauserte sich vom ehemaligen Militärpferd zum Sportpferd. Trakehner gelten als besonders edel und temperamentvoll, da sie vorwiegend reinblütig gezogen werden und nur arabische oder englische Vollblüter als Veredler zugelassen sind. Der moderne Trakehner ist athletisch und wird gern in der Dressur, Vielseitigkeit und für Distanzritte eingesetzt. Er wird zwischen 160-170 cm groß und kommt in den gängigen Grundfarben vor.


Holsteiner über dem Sprung

Oldenburger sind auf Turnierplätzen zuhause

Der Oldenburger stammt aus einem relativ kleinen Zuchtgebiet, das ursprünglich vorwiegend Kutsch- und Militärpferde züchtete. Jedoch ist die Umstellung zum modernen Sportpferd bestens gelungen und Oldenburger sind kräftige Sportpferde mit edler, trockener Erscheinung, die sich in allen Pferdesportarten bewähren. Zudem ist er wegen seines guten Charakters ein angenehmer Sportpartner. Oldenburger werden zwischen 160-179 cm groß, wobei sie in allen Grundfarben vorkommen. Bekannte Sportpferde wie Donnerhall, Bonfire oder Sandro Boy stammen aus Oldenburg. Als Deutsches Reitpferd wird oft auch ein Warmblut bezeichnet, das aus den weniger bekannten Zuchtgebieten wie Mecklenburg, Rheinland, Bayern oder Baden-Württemberg stammt. Erwähnenswert unter den deutschen Rassen ist auch das Deutsche Reitpony, welches die erfolgreichste Ponyzüchtung in Deutschland ist. Dieses Pony ist dem Deutschen Reitpferd sehr ähnlich, wobei die meisten Exemplare Richtung Endmaß gezüchtet werden. Deutsche Reitponys sind edle Kinderponys, die sich hervorragend für den Spring- oder Dressursport eignen und europaweit geschätzt werden.

Deutsche Kaltblüter liegen wieder im Trend

Obgleich in Deutschland das Warmblut die größte Gruppe der Pferde darstellt, gibt es bestimmte Kaltblutrassen, die ebenfalls sehr bekannt sind. Der Schwarzwälder Fuchs ist weltweit bekannt, da er eine kraftvolle Statur mit einer ungewöhnlichen Farbe kombiniert: Dunkelfüchse oder Füchse mit heller Mähne, wobei es auch Rappen mit heller Mähne gibt. Der Schwarzwälder Fuchs hat eine flachsfarbene, sehr kräftige und lange Mähne, die oftmals gelockt ist. Er ist zwischen 148-160 cm groß und wird in der Forstwirtschaft wie auch als Arbeits- oder Freizeitpferd verwendet. Leider steht er auf der Liste der gefährdeten Nutztierrassen, hat aber eine wachsende Fangemeinde. Als Besonderheit sollte noch das Dülmener Wildpferd erwähnt werden, das die älteste deutsche Pferderasse ist. Rund 300 Wildpferde leben im Merfelder Bruch frei mit wenig Menschenkontakt. Sie sind 125-135 cm groß und kommen in allen Falbfarben ohne Abzeichen vor. Sie eignen sich für Reiten, Fahren oder Distanzritte.

Bildquelle: Manfred Grebler, www.pferdebilder.info