Reitstiefel
Reitstiefel reichen bis ans Knie — das klassische Modell für Turniersport, Dressur und alle, die täglich mit Haltung reiten wollen.
Reitstiefel vs. Stiefelette | Größe & Schafthöhe | Einlaufen | Pflege | Marken
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Reitstiefel oder Stiefelette — was passt zu mir?
Der Reitstiefel reicht bis ans Knie und gibt dem Unterschenkel direkten Kontakt zum Pferd — ohne Naht, ohne Übergang, ohne Luftlücke zwischen Schenkel und Sattel. Das ist der wesentliche Unterschied zur Stiefelette: nicht Optik, sondern Biomechanik.
Wer täglich auf Turnieren reitet, in der Dressur arbeitet oder einfach die klarere Schenkelhilfe schätzt, ist mit dem langen Reitstiefel besser bedient. Wer hauptsächlich im Training reitet, ausreitet oder den Stall als Mittelpunkt des Reitens sieht, kommt mit einer guten Reitstiefelette — eventuell kombiniert mit Chaps — genauso weit, mit mehr Flexibilität und weniger Einlaufaufwand.
Laut RidersDeal Community Studie 2026 reiten 71 % der befragten Reiter:innen nie auf einem Turnier. Für diese Mehrheit ist die Stiefelette die praktischere Wahl. Wer zu den anderen 29 % gehört — oder die Haptik des langen Stiefels schlicht bevorzugt — der steigt auf Reitstiefel um.
„41 % der Reiter:innen sparen bei Ausrüstung. Ein Reitstiefel ist eine Investition — und lohnt sich, wenn man dabei bleibt."
Quelle: RidersDeal Community Studie 2026, n = 3.515 Reiter:innen aus DACH
Größe, Weite und Schafthöhe — worauf achten?
Bei Reitstiefel zählen drei Maße: Schuhgröße, Wadenweite und Schafthöhe. Eine Stiefelgröße allein reicht nicht — ein Stiefel, der in der Länge passt, kann an der Wade zu eng oder am Schaft zu kurz sein.
| Maß | Wie messen | Hinweis |
|---|---|---|
| Schuhgröße | Fußlänge in cm, normale EU-Größe | Leder-Stiefel können beim Einlaufen eine halbe Größe mitgehen |
| Wadenweite | Umfang an der dicksten Wadenstelle | Viele Modelle in S / M / W (Slim/Regular/Wide) erhältlich |
| Schafthöhe | Innenbeinlänge bis zur Kniekehle | Hohe Reiter:innen benötigen Extra-Tall-Varianten |
Wer zwischen zwei Größen liegt: bei Leder-Stiefeln eher die kleinere wählen, da sich das Leder einläuft. Bei Kunstleder-Modellen lieber eine halbe Nummer größer greifen. Für die Wadenweite gilt: lieber etwas snugger als zu weit — ein zu weiter Schaft bewegt sich mit und stört das Schenkelbild.
Wie laufen sich Reitstiefel ein?
Neue Leder-Reitstiefel brauchen eine Einlaufphase von zwei bis vier Wochen — und das ist normal, kein Qualitätsmangel. Das Leder formt sich der Wade an, der Schaft weicht auf und der Stiefel sitzt danach wie ein zweites „Bein".
Einlaufen geht schneller mit: Stiefelknecht benutzen (schont den Schaft), Stiefel leicht mit Lederfett einreiben vor der ersten Anprobe, anfangs kürzere Reiteinheiten einplanen. Nie nass in den Stiefel einsteigen und nie am Ofen trocknen — beides versteift das Leder dauerhaft.
Kunstleder- und Synthetik-Modelle haben keine nennenswerte Einlaufphase und sitzen sofort. Sie formen sich weniger an die individuelle Wade an, dafür sind sie günstiger in der Anschaffung und pflegeleichter im Alltag.
Pflege und Haltbarkeit von Reitstiefel
Gut gepflegte Leder-Reitstiefel halten fünf bis zehn Jahre — schlecht gepflegte gehen in zwei Saisons kaputt. Der Unterschied liegt in ein paar Minuten nach dem Reiten: Stiefel abbürsten, Feuchtigkeit entfernen, Lederpflege einreiben, aufrecht mit Stiefelspannern lagern.
Kunstleder ist wartungsarmer: feuchtes Tuch, kurz wischen, fertig. Dafür vergilbt Kunstleder nach einigen Jahren und lässt sich nicht mehr auffrischen. Leder patiniert dagegen — das ist kein Fehler, sondern Charakter.
Beliebt bei unserer Community
- Reitstiefel Star — RidersChoice, Kunstleder, breite Größenrange, Einstiegsmodell
- Reitstiefel Heritage Contour II — Ariat, Glattleder, klassischer Schnitt für Dressur und Turnier
Quelle: Odoo-Verkaufsdaten, letzte 6 Monate
Welche Marken führt RidersDeal bei Reitstiefel?
RidersChoice bietet als Hausmarke solide Reitstiefel für den Einstieg — mit breiter Größenrange und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ariat steht für Performance und Langlebigkeit im gehobenen Segment.
| Marke | Sortiment bei RidersDeal | Besonderheit |
|---|---|---|
| RidersChoice | Mittlere Auswahl | Hausmarke, Kunstleder-Einstiegsmodelle, breite Größenrange |
| Ariat | Mehrere Modelle | Performance-Linie, AT Performer / Heritage, sehr beliebt im Community-Search |
| HKM | Einzelne Modelle | Breite Wadenweiten, auch für breitere Waden geeignet |
Häufige Fragen zu Reitstiefel
Welche Reitstiefel sind die besten?
Die Antwort hängt vom Einsatz ab. Für den Einstieg und regelmäßiges Training ohne Turnieranspruch sind pflegeleichte Kunstleder-Modelle wie der RidersChoice Star eine solide Wahl. Wer oft auf Turnieren reitet oder viel Wert auf Passform legt, investiert in Leder-Stiefel von Ariat — sie formen sich der Wade an und halten deutlich länger.
Wie eng dürfen Reitstiefel sein?
Reitstiefel sollen eng anliegen, ohne zu drücken oder die Durchblutung einzuschränken. Ein Finger Abstand am Knie ist normal. Die Wade sollte fest, aber ohne Schmerzen umschlossen sein. Zu weite Stiefel arbeiten beim Reiten mit — das ist optisch unangenehm und übermittelt dem Pferd unsauberere Hilfen.
Wie lange dauert das Einlaufen von Reitstiefel?
Leder-Reitstiefel brauchen zwei bis vier Wochen regelmäßiges Tragen. In dieser Zeit formt sich das Leder der Wade an und weicht auf. Kunstleder- und Synthetik-Modelle haben keine nennenswerte Einlaufphase und sitzen sofort nach dem Kauf.
Kann ich Reitstiefel auch für die Stallarbeit tragen?
Ja — aber Leder-Reitstiefel sind weniger geeignet für nasse und schmutzige Stallarbeit als Gummistiefeletten oder Stallschuhe. Wer täglich mistet, putzt und Wasser trägt, schont die Reitstiefel, wenn er für diese Arbeit auf Stallschuhe wechselt und die Reitstiefel fürs Reiten hebt.
Marken bei RidersDeal:
RidersChoice · Ariat · HKM
Reitstiefel entdecken
Leder, Kunstleder & vegan — für Training, Dressur und Turniersport
Zur Kategorie → Stiefeletten →Ausgezeichnet als Top Shop 2024 & 2026 von COMPUTER BILD & Statista in der Kategorie Freizeit, Spiel und Hobby. Zur Auszeichnung 2026
Warum braucht man Reitstiefel?
Reitstiefel sind nicht nur ein modisches Statement, sondern erfüllen auch funktionale Zwecke, die Deine Reiterfahrung verbessern:
- Sicherheit: Die spezielle Form der Reitstiefel bietet einen sicheren Halt im Steigbügel, minimiert das Risiko des Hängenbleibens und schützt vor Verletzungen.
- Bequemlichkeit: Die Stiefel sind so konzipiert, dass sie den Knöchel stabilisieren und ein angenehmes Reitgefühl ermöglichen. Die richtige Passform verhindert unangenehmes Scheuern.
- Schutz vor Witterungseinflüssen: Reitstiefel schützen Deine Füße vor Nässe, Kälte und möglichen Verletzungen durch Äste oder Gestrüpp während des Ausritts.
- Tradition und Stil: Abgesehen von ihrer Funktion tragen Reitstiefel zur traditionellen Ästhetik des Reitsports bei und zeigen Deine Verbundenheit zur Reitkultur.
Reitstiefel vs. Stiefeletten: Was ist für mich die richtige Wahl?
Wann eignen sich Reitstiefel besser als Reitstiefeletten? Wann sind sie vielleicht sogar Pflicht? Diese und weitere Fragen beantworten wir Dir in diesem Blogartikel.
Vor allem in der Freizeitreiterei ist es hauptsächlich Geschmackssache. Viele ReiterInnen entscheiden sich für die bequemere Variante der Stiefeletten mit Chaps. Damit hast Du mehr Bewegungsfreiheit als in Stiefeln und die Chaps sind nach dem Reiten für die Stallarbeit schnell ausgezogen.
Stiefel dagegen haben den Vorteil, dass sie Dir mehr Stabilität beim Reiten geben und meistens auch schicker aussehen als Stiefeletten und Chaps. Vor allem Dressurreiter reiten auch Zuhause meist mit Stiefeln.
Wann sind Reitstiefel Pflicht?
Pflicht sind sie an sich nie. Am Turnier sind Reitstiefel allerdings von vielen Richtern, vor allem in Dressurprüfungen, lieber gesehen. Wenn Du auch am Turnier lieber mit Stiefeletten und Chaps reiten möchtest, dann solltest Du ein paar Dinge beachten. Zum einen sollten die Stiefeletten und Chaps aus dunklem Leder oder lederähnlichen Material bestehen. Die Chaps sollten eng anliegend sein und die Reitstiefeletten einen ausreichend ausgeprägten Absatz aufweisen.
Was für Reitstiefel gibt es?
Reitstiefel gibt es in verschiedenen Varianten. Der Hauptunterschied liegt darin, ob sie einen Reißverschluss haben oder nicht. Im Springsport setzen die meisten ReiterInnen auf Stiefel mit einem Reißverschluss hinten am Stiefel. Dressurstiefel findest Du meist ohne Reißverschluss oder mit dem Reißverschluss vorne seitlich am Stiefel.
Rein optisch gesehen, gibt es Reitstiefel mit oder ohne Schnürung vorne am Stiefel, mit Glitzerelementen oder anderen Verzierungen. Hier kommt es ganz darauf an, was Deinen Geschmack am besten trifft.
Was für Chaps gibt es?
Es gibt Chaps in verschiedenen Längen und aus verschiedenen Materialien. Bei der Länge unterscheidet man zwischen Long-Chaps und normalen Chaps. Long-Chaps decken das gesamte Bein ab und können zum Beispiel auch über einer Jeans getragen werden. Normale Chaps reichen nur bis zum Knie und sollten mit einer Reithose getragen werden. Das Material kann entweder aus Leder, Wildleder oder Kunstleder bestehen.
Worauf solltest Du beim Kauf von Reitstiefeln achten?
Beim Kauf von Reitstiefeln gibt es einige wichtige Punkte, die Du beachten solltest, um das passende Modell für Dich zu finden:
- Passform: Die Passform ist das A und O bei Reitstiefeln. Deine Stiefel sollten eng anliegen, ohne jedoch zu drücken. Lederstiefel passen sich nach mehrmaligem Tragen an Dein Bein an und werden im Laufe der Zeit weicher und bequemer. Kunststoffstiefel hingegen behalten ihre Form und sollten von Anfang an gut sitzen.
- Material: Die Wahl des Materials hängt von Deinen persönlichen Vorlieben und dem Einsatzzweck ab. Lederstiefel sind besonders langlebig und stilvoll, erfordern jedoch regelmäßige Pflege. Kunststoffstiefel sind pflegeleichter, aber weniger flexibel.
- Saison: Für den Winter oder regnerische Tage bieten gefütterte oder wasserdichte Reitstiefel den besten Schutz vor Kälte und Nässe. Im Sommer hingegen sind leichte Modelle oder Stiefeletten mit Chaps angenehmer zu tragen, da sie mehr Luftzirkulation ermöglichen.
- Pflege: Lederreitstiefel erfordern regelmäßige Pflege, um lange geschmeidig zu bleiben. Dazu gehört das Einfetten und Reinigen, damit das Leder nicht brüchig wird. Kunststoffstiefel hingegen lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch reinigen.
Welche Arten von Reitstiefeln gibt es?
Es gibt verschiedene Arten von Reitstiefeln, die sich je nach Reitstil, Vorlieben und Jahreszeit unterscheiden. Hier sind die gängigsten Modelle:
- Lederreitstiefel
Lederreitstiefel sind der Klassiker unter den Reitstiefeln. Sie zeichnen sich durch ihr edles Aussehen und ihre Langlebigkeit aus. Leder passt sich im Laufe der Zeit optimal an Deine Beine an und bietet dadurch eine perfekte Passform. Diese Stiefel sind besonders bei Dressurreitern und Springreitern beliebt, da sie nicht nur funktional sind, sondern auch optisch einen professionellen Eindruck hinterlassen. - Kunststoffreitstiefel
Für Einsteiger oder Reiter, die preisbewusst einkaufen möchten, sind Kunststoffreitstiefel eine gute Alternative. Sie sind pflegeleicht, robust und bieten ebenfalls ausreichend Halt im Steigbügel. Besonders bei wechselnden Wetterbedingungen oder für den Einsatz im Stall sind sie praktisch, da sie weniger empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz sind. - Winterreitstiefel
Für die kalte Jahreszeit sind Thermostiefel die beste Wahl. Diese speziellen Reitstiefel sind gefüttert und halten Deine Füße auch bei niedrigen Temperaturen warm. Sie sind meist wasserdicht und eignen sich perfekt für Ausritte im Winter oder bei Regen. - Stiefeletten und Chaps
Eine flexible Alternative zu hohen Reitstiefeln sind Reitstiefeletten in Kombination mit Chaps. Diese Kombination bietet den Vorteil, dass Du die Stiefeletten separat tragen kannst, z. B. bei Arbeiten im Stall, und die Chaps nur beim Reiten anlegst. Dies ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit im Alltag und sorgt dennoch für den notwendigen Schutz beim Reiten.
Was ist besser – Reitstiefel oder Chaps?
Ob Du lieber Reitstiefel oder Chaps trägst, hängt von Deinen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Reitstiefel bieten Dir eine einheitliche Passform und mehr Stabilität im Sattel, da sie den ganzen Unterschenkel und Fuß umschließen. Chaps, die Du über Deine normalen Schuhe anziehst, sind dagegen flexibler und oft bequemer im Alltag. Sie sind auch eine gute Wahl für Reiter, die zwischen Stall und anderen Aktivitäten pendeln. Letztendlich geht es um Deine Vorliebe, aber viele finden Reitstiefel für Turniere und Dressur professioneller und passgenauer.
Welche Reitstiefel-Marken gibt es?
Zu den bekannten Reitstiefel-Marken gehören unter anderem: Busse Reitstiefel, Cavallo Reitstiefel, Ariat Reitstiefel, ELT Stiefel und Suedwind. Diese Marken stehen für Qualität und bieten unterschiedliche Modelle für verschiedene Disziplinen.
Warum sind Reitstiefel so hoch?
Die Höhe der Reitstiefel hat einen praktischen Grund: Sie schützt Deine Beine und Knöchel beim Reiten, vor allem vor Reibung am Sattel. Zusätzlich bieten sie Stabilität und besseren Halt, sodass Du eine ruhigere Beinposition im Sattel hast.
Warum sind Reitstiefel außen höher?
Dass Reitstiefel außen höher sind, hat ebenfalls einen praktischen Zweck. Diese Asymmetrie sorgt dafür, dass Deine Waden und Knie noch besser geschützt sind, besonders beim Leichttraben oder Springen, wo es auf zusätzlichen Schutz ankommt.
Warum braucht man Reitstiefel?
Reitstiefel bieten nicht nur Schutz, sondern auch den nötigen Halt und unterstützen eine ruhige Schenkel- und Fußposition. Dadurch hast Du mehr Kontrolle über Dein Pferd und bist gleichzeitig sicherer unterwegs. Außerdem verhindern sie, dass Dein Fuß im Steigbügel hängen bleibt.
Wie finde ich den richtigen Reitstiefel?
Den richtigen Reitstiefel zu finden, kann knifflig sein, aber hier ein paar Tipps: Messe Deine Wadenhöhe und -weite genau, um den Sitz zu gewährleisten. Achte auf Material und Passform, damit der Stiefel nach dem Einlaufen gut anliegt. Lass Dich am besten von einem Profi beraten oder probiere verschiedene Modelle an.
Wie lange dauert es, bis sich Reitstiefel setzen?
Das Einlaufen von Reitstiefeln kann unterschiedlich lange dauern, je nachdem, aus welchem Material sie gefertigt sind. Lederstiefel brauchen meist ein paar Tage bis Wochen, bis sie sich ideal an Deine Beine angepasst haben. Aber keine Sorge – das Ergebnis lohnt sich!








