Pferd hustet - was tun? Ursachen, Hausmittel und wann zum Tierarzt

Wenn Dein Pferd hustet, ist das ein Signal, das Du ernst nehmen solltest. Ein einzelner Hustenstoss zu Beginn des Aufwärmens oder direkt nach dem Fressen kann völlig normal sein. Hält der Husten aber an, kehrt er regelmässig wieder oder kommen weitere Symptome wie Nasenausfluss oder Leistungsabfall dazu, können ernsthafte Atemwegserkrankungen dahinterstecken. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, welche Ursachen häufig hinter dem Husten stecken, welche Kräuter und Tees unterstützend helfen können - und wann der Tierarzt unbedingt notwendig ist.

RD

RidersDeal Redaktion

Reiterinnen aus dem RidersDeal-Team · Aktualisiert: April 2026

Warum hustet mein Pferd? Die häufigsten Ursachen im Überblick

Husten beim Pferd ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern immer ein Symptom. Das Pferd versucht so, Staubpartikel, überschüssigen Schleim oder Keime aus den Atemwegen zu befördern. Damit Du richtig reagieren kannst, ist es wichtig, die Ursache zu kennen - denn die Behandlung unterscheidet sich je nachdem, ob Allergien, eine Infektion oder schlechte Stallluft dahinterstecken.

Die häufigsten Ursachen für Husten beim Pferd:

  • Staubiges Heu oder Einstreu: Die bei weitem häufigste Ursache. Trockenes Heu enthält Schimmelpilzsporen und Staubpartikel, die die Schleimhäute der Atemwege reizen können. Besonders betroffen sind Pferde in schlecht belüfteten Ställen.
  • Equines Asthma (früher COPD oder RAO): Eine allergisch-entzündliche Atemwegserkrankung, die in zwei Schweregraden unterschieden wird. Beide Formen können zu anhaltendem Husten führen - besonders nach dem Aufstallen oder bei staubigem Futter.
  • Virale und bakterielle Infektionen: Pferdeinfluenza, Equines Herpesvirus oder Druse (Streptococcus equi) lösen akuten Husten aus - häufig verbunden mit Fieber, Nasenausfluss und reduziertem Allgemeinbefinden.
  • Allergien: Manche Pferde reagieren auf Pollen, Schimmelsporen oder bestimmte Futterbestandteile mit Hustenreiz und Nasenausfluss.
  • Husten nach dem Fressen: Einzelne Hustenstösse direkt nach dem Fressen können auf Verschlucken oder zu schnelles Fressen hinweisen. Bei regelmässigem Auftreten sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.
  • Normales Freimachen der Atemwege: 1-2 Hustenstösse zu Beginn des Trainings ohne weitere Symptome sind bei manchen Pferden normal. Das Tier räuspert sich sozusagen, um nachts angesammelten Schleim loszuwerden.

Eine Diagnose kann nur der Tierarzt stellen. Beobachte genau: Wann hustet Dein Pferd? Wie oft? Gibt es Nasenausfluss, Fieber oder Leistungsabfall? Je mehr Informationen Du hast, desto gezielter kann geholfen werden.

Welche Kräuter helfen, wenn das Pferd hustet?

Verschiedene Heilpflanzen werden in der Pferdehaltung traditionell zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt. Sie können die Schleimhäute befeuchten, den Schleimabtransport unterstützen und entzündungshemmend wirken - sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Behandlung bei ernsthaften Erkrankungen oder anhaltenden Symptomen.

Kräuter, die bei hustendem Pferd eingesetzt werden können:

  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata): Enthält Schleimstoffe und Iridoide, die die Atemwegsschleimhäute beruhigen und schützen können. Einer der bekanntesten Atemwegskräuter in der Pferdeheilkunde.
  • Thymian: Wird traditionell als schleimlösendes und antibakteriell wirkendes Kraut eingesetzt. Die enthaltenen ätherischen Öle könnten die Atemwege unterstützen.
  • Fenchel und Anis: Beide Kräuter wirken traditionell schleimlösend und werden von Pferden gut angenommen, da sie einen angenehm süsslichen Geschmack haben.
  • Lungenkraut (Pulmonaria officinalis): Enthält Schleimstoffe und Kieselsäure. Wird seit Jahrhunderten bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt.
  • Lindenblüten: Sanftes Kraut, das entzündungshemmend und schleimhautberuhigend wirken kann - ideal für empfindliche Pferde.
  • Holunderblüten: Können die Schleimhäute befeuchten und gelten als gut verträglich. Auch als Tee geeignet (siehe nächsten Abschnitt).

Du kannst Kräuter entweder als getrocknete Einzelkräuter über das Futter streuen oder auf fertige Kräutermischungen zurückgreifen, die speziell auf die Atemwege von Pferden abgestimmt sind. Empfohlene Tagesdosis liegt je nach Hersteller zwischen 20 und 50 g täglich - halte Dich an die Angaben auf der Verpackung. Weitere Hinweise zu sinnvollen Ergänzungsfuttermitteln findest Du in unserem Mineralfutter-Ratgeber.

Welchen Tee kann ich meinem Pferd bei Husten geben?

Tee für Pferde klingt ungewöhnlich - ist aber eine bewährte Hausmethode, die viele erfahrene Reiterinnen seit Generationen einsetzen. Bestimmte Kräutertees können die Atemwege befeuchten, Schleim lösen und die Schleimhäute beruhigen. Besonders im Winter, wenn die Stallluft trocken und staubig ist, kann warmer Tee über das Futter eine einfache und günstige Unterstützung sein.

Geeignete Tees für hustende Pferde:

  • Thymiantee: Gilt als besonders wirksam. Enthält Thymol und Carvacrol, die traditionell bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt werden.
  • Kamillentee: Beruhigt die Schleimhäute, kann leicht entzündungshemmend wirken und wird von Pferden gut angenommen.
  • Fenchel-Anis-Kümmel-Tee: Klassische Kombination, die gut schmeckt und schleimlösend wirken kann.
  • Lindenblütentee: Sanft und sehr gut verträglich, ideal für empfindliche Pferde oder als sanfte Einstiegsmassnahme.
  • Holunderblütentee: Milde Alternative zu Thymian, besonders im Frühjahr frisch verfügbar.

So bereitest Du Pferdetee richtig zu:

  1. 2-3 Esslöffel getrocknete Kräuter auf einen Liter kochendes Wasser geben
  2. 10-15 Minuten abgedeckt ziehen lassen
  3. Vollständig abkühlen - der Tee sollte lauwarm sein (max. 30-35 Grad), nie heiss
  4. Über Kraftfutter, Mash oder eingeweichtes Heu giessen
  5. 1-2 Liter täglich sind eine übliche Menge für ein ausgewachsenes Pferd

Bei anhaltenden Symptomen ist Tee allein keine ausreichende Behandlung - lass Dein Pferd vom Tierarzt untersuchen.

Warum hustet mein Pferd im Winter besonders oft?

Im Winter häufen sich Hustenprobleme bei Pferden deutlich. Das ist kein Zufall: Gleich mehrere Faktoren verschlechtern die Atemwegssituation in den Wintermonaten gleichzeitig. Mit dem richtigen Wissen kannst Du gezielt gegensteuern.

Die wichtigsten Faktoren im Winter:

  • Mehr Zeit im Stall: Pferde stehen im Winter deutlich mehr drinnen. Ammoniak aus dem Mist, Staubpartikel aus Heu und Einstreu sowie mangelnde Frischluftzufuhr belasten die Atemwege täglich.
  • Mehr Heu, weniger Gras: Getrocknetes Heu enthält deutlich mehr Staubpartikel und Schimmelpilzsporen als frisches Gras. Bei allergisch vorbelasteten oder empfindlichen Pferden kann das ausreichen, um Husten auszulösen.
  • Kalte, trockene Luft: Kann die Schleimhäute austrocknen und reizen - besonders beim schnellen Wechsel von warmem Stall in die Kälte draussen.
  • Weniger Bewegung und Auslauf: Beim Bewegen transportieren Pferde Schleim natürlich aus den Atemwegen. Wenig Auslauf bedeutet weniger Selbstreinigung der Atemwege.
  • Geschlossene Stallfenster: Gut gemeint, aber kontraproduktiv. Ein konstanter Luftaustausch ist für gesunde Pferdeatemwege essenziell - auch und gerade im Winter.

In einer RidersDeal-Community-Umfrage gaben 94 % der Teilnehmerinnen an, täglichen Paddockgang für wichtig oder sehr wichtig zu halten. Frische Luft und Bewegung sind im Winter der wichtigste Schutzfaktor für gesunde Pferdeatemwege - das bestätigt auch unsere Community aus eigener Erfahrung. Besonders betroffen sind ältere Pferde: 37 % der Pferde in unserer Community sind Senioren (16 Jahre und älter) - eine Gruppe, deren Immunsystem besonders sensibel auf schlechte Stallluft und Staubbelastung reagiert. Wie Du Dein Seniorpferd ganzjährig fit hältst, liest Du in unserem Ratgeber Seniorenpferd fit halten.

Husten im Winter: Was passt zu Deiner Situation?

Freizeitreiterin (61 % der RidersDeal-Community)

Boxenpferde mit viel Heu und wenig Auslauf sind im Winter am häufigsten betroffen. Heu einweichen oder bedampfen, täglich Paddockgang und staubarme Einstreu bringen oft schnelle Verbesserung. Passende Atemwegs-Supplements können unterstützend helfen.

Seniorenpferd-Besitzerin (37 % haben Pferd 16+ Jahre)

Ältere Pferde haben oft ein empfindlicheres Immunsystem und reagieren früher auf schlechte Stallluft. Hier lohnt es sich, frühzeitig auf naturbasierte Atemwegs-Ergänzungsfutter umzusteigen - nicht erst wenn der Husten bereits anhält.

Von Kräutermischungen über Sirups bis zu erprobten Ergänzungsfuttermitteln - bei RidersDeal findest Du naturbasierte Produkte, die die Atemwege Deines Pferdes unterstützen können. Besonders gefragt in unserer Community: Atemwegs-Sirups und Kräuterpellets für die Wintermonate.

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Was kann ich meinem Pferd geben, wenn es hustet?

Neben Kräutern und Tees gibt es weitere Massnahmen und Produkte, die Du ergreifen kannst, wenn Dein Pferd hustet. Der wichtigste Grundsatz dabei: Hausmittel und Supplements unterstützen - sie ersetzen keine veterinärmedizinische Diagnose und Behandlung bei anhaltenden oder starken Symptomen.

Bewährte Massnahmen für hustende Pferde:

  • Heu einweichen: 20-30 Minuten in Wasser einweichen reduziert den Staubgehalt um bis zu 90 %. Günstig, unkompliziert und sofort wirksam. Nachteil: Einige wasserlösliche Nährstoffe gehen verloren.
  • Kräutersupplements zum Futter: Fertige Atemwegs-Ergänzungsfutter mit Thymian, Spitzwegerich oder Fenchel können die natürliche Schleimhautfunktion unterstützen. Sirups wie BronchoCare können die Schleimhäute befeuchten und die Schleimverflüssigung unterstützen - ideal als kurzfristige Hilfe im Fellwechsel oder bei leichtem saisonalem Husten. In unserer Community sind solche Produkte besonders in den Wechseljahreszeiten gefragt.
  • Leinöl als Beifutter: Die ungesättigten Fettsäuren aus Leinöl können Schleimhäute und Fell von innen unterstützen. Mit 306 verkauften Einheiten in 12 Monaten ist Leinöl eines der meistgekauften Ergänzungsmittel bei RidersDeal.
  • Stallhygiene optimieren: Regelmässiges Ausmisten, ausreichend Belüftung (auch im Winter!), staubarme Einstreu wie Strohpellets, Hanfgranulat oder qualitativ hochwertige Hobelspäne.
  • Mash füttern: Warmes, feuchtes Mash befeuchtet die Atemwege von innen und wird von Pferden oft sehr gerne angenommen. Wie oft Mash sinnvoll ist, liest Du in unserem Mash-Ratgeber.
  • Auslauf und Bewegung: Täglich an die frische Luft - auch bei schlechtem Wetter. Bewegung fördert den natürlichen Schleimtransport der Atemwege.

Was Du Deinem Pferd bei Husten geben solltest, hängt entscheidend von der Ursache ab. Bei allergisch bedingtem Husten ist das Management - also die Optimierung von Heu, Einstreu und Stallklima - oft wirkungsvoller als jedes Supplement.

Pferd hustet beim Reiten und beim Angaloppieren - was steckt dahinter?

Hustet Dein Pferd beim Reiten - besonders beim Angaloppieren oder unter stärkerer Belastung - solltest Du das genau beobachten. Je nach Häufigkeit und Begleitumständen kommen sehr unterschiedliche Ursachen in Frage.

Ein einzelner Hustenstoss zu Beginn des Reitens ist bei vielen Pferden völlig normal: Das Tier räuspert sich und befreit die Atemwege von nachts angesammeltem Schleim. Wenn es bei einem oder zwei Stössen bleibt und das Pferd danach symptomfrei und leistungsbereit ist, gibt es in der Regel keinen Grund zur Sorge.

Besorgniserregend wird es, wenn Dein Pferd:

  • unter Belastung wiederholt oder andauernd hustet
  • beim Angaloppieren jedes Mal stark hustet
  • nach dem Training ungewöhnlich lange atmet oder flankt
  • an Tempo und Leistungsbereitschaft verliert
  • nach dem Husten Schleimabgang aus der Nase zeigt

Belastungsinduzierter Husten kann ein Hinweis auf mildes bis moderates equines Asthma, eine subklinische Atemwegsinfektion oder auch auf Herz-Kreislauf-Probleme sein. Auch eine falsch sitzende Sattelunterlage, die die Atembewegungen einschränkt, kommt gelegentlich als Ursache in Frage. Bei regelmässigem Husten unter Belastung ist ein Tierarztbesuch mit endoskopischer Untersuchung der Atemwege sinnvoll, um Klarheit zu gewinnen.

Pferd hustet durch staubiges Heu - was tun?

Staubiges Heu ist die häufigste Ursache für Atemwegsprobleme beim Pferd. Das Gute: Hier kannst Du direkt und sofort ansetzen und in vielen Fällen eine deutliche Verbesserung des Hustens erreichen - ohne Medikamente.

Effektive Massnahmen bei staubigem Heu:

  • Heu einweichen: Heu 20-30 Minuten in einer Wanne oder Tonne einweichen. Günstig und sofort umsetzbar - reduziert den Staubgehalt um bis zu 90 %. Nachteil: wasserlösliche Nährstoffe werden ausgeschwemmt.
  • Heu bedampfen: Haydampfer erhitzen Heu auf 100 Grad und töten Schimmelpilze sowie Milben ab. Effektiver als Einweichen und nährstoffschonender. Ideal für Pferde mit chronischem Husten oder bestätigtem equinen Asthma.
  • Auf Heulage umsteigen: Fermentiertes Heu für Pferde enthält kaum Staubpartikel. Bei der Auswahl auf hygienisch einwandfreie Verarbeitung und einen pH-Wert unter 4,5 achten.
  • Heuqualität verbessern: Heu aus dem zweiten Schnitt ist oft staubarmer. Dunkle Verfärbungen, muffiger Geruch oder weissliche Stellen sind Zeichen für Schimmelbefall - solches Heu nie füttern.
  • Fütterungsort anpassen: Heu auf Bodenniveau füttern statt in hohe Raufen. Die natürliche Kopftief-Haltung erleichtert den Schleimabtransport aus den Atemwegen erheblich.
  • Heuraufe draussen: Wenn möglich, Heu im Aussenbereich füttern - so wird Staub sofort verweht statt eingeatmet.
Heumanagement im Vergleich - Methode, Aufwand und Eignung
Methode Aufwand / Kosten Am besten geeignet für
Heu einweichen Gering - nur Wasser und Zeit Sofortmassnahme, leichter saisonaler Husten
Heu bedampfen Mittel - Haydampfer (ca. 300-600 EUR) Chronischer Husten, equines Asthma
Heulage Höhere laufende Kosten als Heu Stark allergische Pferde, Dauerlösung

Wenn Du Deinem Pferd auch Mash gibst, kann die hohe Feuchtigkeit zusätzlich helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und Hustenreiz zu reduzieren.

Wann muss ich mit dem Pferd zum Tierarzt, wenn es hustet?

Das ist die wichtigste Frage - und sie lässt sich klar beantworten. Bei folgenden Symptomen solltest Du nicht abwarten und beobachten, sondern umgehend einen Tierarzt rufen:

  • Anhaltender oder häufig wiederkehrender Husten über mehr als 2-3 Tage
  • Nasenausfluss - besonders einseitig, gelblich oder grünlich
  • Fieber (ab 38,5 Grad Celsius bei Pferden)
  • Erschwertes Atmen, Flankenziehen oder sichtbare Atemnot
  • Leistungsabfall ohne andere erkennbare Ursache
  • Husten verbunden mit Schluckproblemen (Futterteile aus der Nase = Schlundverstopfung, Notfall)
  • Husten mit Blut - sofort Tierarzt rufen
  • Allgemeinbefinden beeinträchtigt: Apathie, mangelnde Fressfreude, Gewichtsverlust

Auch wenn Dein Pferd schon länger gelegentlich hustet und Du bisher keine Ursache gefunden hast, ist ein Tierarztbesuch sinnvoll. Per Endoskopie, Tracheobronchialspülung (BAL) oder Röntgen lässt sich die Ursache genau feststellen - und eine gezielte Therapie einleiten. Gib Deinem Pferd keine Medikamente auf eigene Faust: Antibiotika bei Virusinfektionen sind wirkungslos und können die Darmflora schädigen, und nicht alle Schleimlöser vertragen sich mit anderen Erkrankungen.

Laut CAVALLO Trophy 2025 geben Pferdebesitzerinnen im deutschsprachigen Raum im Schnitt 2.104 EUR pro Jahr für den Tierarzt aus - Atemwegserkrankungen sind einer der häufigsten Kostentreiber. Frühzeitiges Handeln bei erstem Husten schützt nicht nur Dein Pferd, sondern spart langfristig auch Kosten.

Beliebt bei unserer Community - Atemwegs-Unterstützung

Diese Produkte werden in unserer Community häufig bei Atemwegsproblemen eingesetzt:

  • BronchoCare-Syrup 1 l - Atemwegs-Sirup auf Kräuterbasis, von der Community empfohlen bei saisonalem Husten und im Fellwechsel. → Alle Atemwegs-Supplements
  • Broncho-Fit - Gutes für die Atemwege, 1 kg - Kräuterpellets mit Thymian, Spitzwegerich und Fenchel zur unterstützenden Fütterung. → Alle Atemwegs-Supplements
  • Leinöl 1 l (Stiefel) - Mit 306 Einheiten in 12 Monaten eines der meistgekauften Ergänzungsmittel bei RidersDeal. Ungesättigte Fettsäuren können die Schleimhäute von innen unterstützen. → Alle Öle und Fette

"Für mich definitiv der beste und vielfältigste Onlineshop den es gibt. Egal ob Fahrsport, Bodenarbeit oder Freizeitreiten - bei RidersDeal findet man einfach alles, was Pferd und Reiterin brauchen."

- Stefanie Schubernig, @steffis_haflingerguys

Häufige Fragen: Pferd hustet - was tun?

Ist es schlimm, wenn ein Pferd hustet?

Das kommt auf die Häufigkeit und Begleitumstände an. Ein oder zwei Hustenstösse zu Beginn des Trainings sind oft normal und harmlos. Regelmässiger, anhaltender oder belastungsinduzierter Husten hingegen - besonders mit Nasenausfluss, Fieber oder Leistungsabfall - sollte tierärztlich abgeklärt werden. Im Zweifel lieber einmal zu früh als zu spät zum Tierarzt.

Welche Kräuter helfen am besten, wenn das Pferd hustet?

Spitzwegerich, Thymian, Fenchel, Anis und Lungenkraut werden traditionell bei Atemwegsproblemen eingesetzt. Sie können die Schleimhäute beruhigen und den Schleimtransport unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine tierärztliche Behandlung bei ernsthaften Erkrankungen - bei anhaltenden Symptomen immer zunächst den Tierarzt konsultieren.

Warum hustet mein Pferd im Winter so oft?

Im Winter verbringen Pferde mehr Zeit im Stall, fressen mehr trockenes Heu und haben weniger Auslauf. All das belastet die Atemwege: Staub, Schimmelpilzsporen, Ammoniakgas aus dem Mist und schlechte Belüftung summieren sich. Täglicher Paddockgang und eingeweichtes oder bedampftes Heu sind die wirksamsten Gegenmassnahmen.

Welchen Tee kann ich meinem Pferd bei Husten geben?

Thymiantee, Kamillentee, Fenchel-Anis-Kümmel-Tee und Lindenblütentee sind bewährte Optionen. Den Tee aus 2-3 Esslöffeln Kräutern pro Liter Wasser aufbrühen, ziehen lassen, vollständig abkühlen und lauwarm über das Futter giessen. 1-2 Liter täglich sind für ein ausgewachsenes Pferd üblich.

Wann zum Tierarzt, wenn das Pferd hustet?

Sofort beim Tierarzt vorstellen solltest Du Dein Pferd bei: anhaltendem Husten über mehr als 2-3 Tage, Nasenausfluss, Fieber, erschwerter Atmung, Flankenziehen, Leistungsabfall oder wenn Dein Pferd Futterteile aus der Nase verliert (mögliche Schlundverstopfung - das ist ein Notfall). Hausmittel und Supplements helfen unterstützend - sie ersetzen keine Diagnose.

Bei RidersDeal findest Du naturbasierte Atemwegs-Supplements, Kräutermischungen und Leinöl - alles, was Dein Pferd für gesunde Atemwege braucht.

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