Reitmantel: Der große Ratgeber zu Wärme, Wasserdichte und Passform


Ein guter Reitmantel entscheidet an nasskalten Tagen darüber, ob Du entspannt am Stall bist oder frierst und tropfst. Er soll warm halten, Regen abweisen und beim Aufsitzen mitgehen - und trotzdem bequem sitzen, wenn Du putzt, mistest oder Deinem Pferd das Futter bringst. Bei RidersDeal siehst Du jeden Winter, welche Modelle Reiterinnen wirklich empfehlen. Dieser Ratgeber sortiert die wichtigsten Fragen: Was ist ein Reitmantel überhaupt, welcher hält Dich am wärmsten und worauf solltest Du bei Passform, Material und Reitschlitz achten?
Reitsport-Autorin & Pferdebesitzerin · Aktualisiert: Juli 2026
Was ist ein Reitmantel?
Ein Reitmantel ist ein langer, wetterfester Mantel mit Reitschlitz, der Reiterinnen im Sattel und am Stall vor Kälte, Wind und Regen schützt.
Im Unterschied zu einer normalen Winterjacke ist der Reitmantel deutlich länger geschnitten, meist bis kurz oberhalb des Knies oder tiefer. Der lange Schnitt schützt Oberschenkel und Sattelbereich vor Wind und Nässe - genau die Zonen, die auf einem normalen Winterspaziergang unauffällig, im Sattel aber schnell auskühlen. Zusätzlich hat ein echter Reitmantel hinten einen Reitschlitz. Der öffnet sich beim Aufsitzen, damit die Mantelbahnen links und rechts über den Sattel fallen können, und schließt danach wieder - oft über Magnetknöpfe oder Druckknöpfe.
Für Reiterinnen bei RidersDeal ist der Reitmantel damit kein Modestück, sondern Alltagsausrüstung. Laut RidersDeal Reitsport-Studie 2026 (n=3.515) haben 90,7% der Reiterinnen ein eigenes Pferd, und 78% sind täglich oder 5-6x pro Woche am Stall - der Mantel wird also zur Uniform für die Wintersaison. Wenn Du gerade Deine restliche Ausrüstung zusammenstellst, hilft Dir unser Ratgeber zur Grundausstattung für Reiterinnen beim Überblick.
Welche Arten von Reitmänteln gibt es?
Es gibt drei Grundtypen: den leichten Übergangsmantel für Regen, den isolierten Wintermantel für Kälte und den klassischen Long Riding Coat für langes Reiten im Gelände.
Jeder Typ hat eine klare Zielsituation. Der Übergangsmantel ist dünn, atmungsaktiv und wasserdicht - er begleitet Dich durch Herbst und Frühjahr, wenn es nass, aber nicht mehr richtig kalt ist. Der Wintermantel bringt Wattierung, Fleece-Innenfutter und oft eine Kapuze mit - er ist Dein Begleiter im Dezember am Paddock. Der Long Riding Coat, oft in Wachsstoff oder mit dickerem Oberstoff, ist ein Klassiker fürs Gelände und für Ausritte - lang, robust, mit tiefem Reitschlitz.
| Typ | Wärme & Wetter | Idealer Einsatz |
|---|---|---|
| Übergangsmantel | Leicht, wasserdicht, kaum Wattierung | Herbst, Frühjahr, milde Regentage |
| Wintermantel isoliert | 200-400g Wattierung, wind- und wasserdicht | Kalter Winter am Stall und Paddock |
| Long Riding Coat | Robust, tiefer Reitschlitz, wetterfest | Ausritt, Gelände, längere Zeit im Sattel |
Welcher Reitmantel ist der wärmste?
Am wärmsten sind isolierte Wintermäntel mit 200-400g Wattierung, wind- und wasserdichter Außenschicht und Fleece-Innenfutter - zum Beispiel der Reitmantel Opal.
Wärme entsteht bei einem Reitmantel aus drei Komponenten: der Wattierung (Gramm-Gewicht der Isolierung), der Wind- und Wasserdichtigkeit der Außenschicht (kein Wind, kein Regen erreicht den Körper) und dem Innenfutter, das die Körperwärme hält. Fleece- oder Teddy-Innenfutter fühlt sich unmittelbar warm an und ist bei Reiterinnen bei RidersDeal am beliebtesten. Der Winter-Performance-Reitmantel Opal wird in unseren Bewertungen als "super warm und regendicht" beschrieben und ist der Klassiker für kalte Stalltage.
In unserer WhatsApp-Community-Umfrage (Winter 2025/2026):
94% der Reiterinnen halten den täglichen Paddock-Ausgang im Winter für unverzichtbar - 59% fürchten dabei Eis und Rutsch. Ein warmer, wasserdichter Reitmantel ist damit für die meisten Reiterinnen keine Option, sondern tägliche Pflichtausrüstung, gerade wenn das Pferd draußen versorgt wird.
Bei RidersDeal findest Du wasserdichte, isolierte und leichte Reitmäntel für Damen im direkten Vergleich - inklusive Größenhinweisen aus echten Kundenrezensionen.
Alle Reitmäntel entdecken ->Worauf kommt es bei Passform und Reitschlitz an?
Ein guter Reitmantel sitzt an den Schultern figürlich, hat lange Ärmel für Reithandschuhe und öffnet den Reitschlitz beim Aufsitzen zuverlässig - idealerweise mit Magnetknöpfen.
Die Passform ist der häufigste Rückgabegrund bei Reitmänteln. Reiterinnen tragen im Winter mehrere Schichten unter dem Mantel - ein Fleece-Pullover, ein Longsleeve, eventuell eine dünne Weste. Wenn Du normalerweise Gr. S oder M trägst, solltest Du bei manchen Marken eine Nummer größer bestellen, damit die Schultern nicht spannen. Aus einer echten RidersDeal-Rezension zum Reitmantel Opal: "Gr. L fällt wirklich viel zu groß aus" - andere Modelle fallen dagegen kleiner aus. Ein Blick in die Bewertungen einer konkreten Größe spart Dir den Retourenprozess.
Der Reitschlitz ist das eigentliche Herzstück. Eine RidersDeal-Kundin beschreibt es zum Reitmantel Waterproof so: "Genial ist der Reitschlitz hinten, der beim Aufsitzen aufgeht und beim Absitzen durch Magnet-Knöpfe wieder zugeht." Genau das ist der Punkt - der Schlitz muss automatisch, ohne Fummelei funktionieren. Achte außerdem auf lange Ärmel mit Innenbündchen, damit Deine Reithandschuhe nicht rutschen, und auf einen hohen Kragen, der den Nacken schützt.
Welches Material hält Dich warm und trocken?
Warm und trocken hält Dich eine Kombination aus wasserdichter Membran, atmungsaktivem Außenstoff und wärmender Wattierung oder Fleece-Innenfutter.
Die Außenschicht eines guten Reitmantels ist entweder ein technisches Polyester-Gewebe mit Membran (5.000-10.000 mm Wassersäule) oder ein gewachster Baumwollstoff im klassischen Stil. Beide halten Regen ab - unterscheiden sich aber in Pflege und Optik. Technische Stoffe sind leichter, schneller trocken und pflegeleicht. Wachsstoff sieht klassisch aus, braucht aber regelmäßiges Nachwachsen und ist schwerer.
Für die Isolierung wird meist synthetische Wattierung verwendet - sie hält auch dann warm, wenn sie einmal feucht wird, was bei Daune nicht der Fall wäre. Das Innenfutter ist bei den beliebtesten Reitmänteln aus weichem Fleece oder Teddy-Material. Wenn Du an nasskalten Tagen ohnehin mit einer Regendecke für Dein Pferd planst, ist ein wasserdichter Reitmantel mit atmungsaktiver Membran die logische Ergänzung für Dich selbst.
Wie pflegst Du Deinen Reitmantel richtig?
Reitmantel pflegen heißt: kühl waschen, an der Luft trocknen und die Imprägnierung ein- bis zweimal pro Saison auffrischen - immer Schongang statt Schleuder.
Wasche den Mantel bei maximal 30 Grad und ohne Weichspüler - der zerstört die wasserabweisende Beschichtung. Ein Spezial-Waschmittel für Funktionsbekleidung ist die sichere Wahl. Wichtig: Reißverschlüsse und Klettverschlüsse vor dem Waschen schließen, damit sie nichts beschädigen. Nach der Wäsche den Mantel liegend oder auf einem Bügel an der Luft trocknen lassen - kein Trockner, keine Heizung.
Die Imprägnierung frischt Du am besten ein- bis zweimal pro Wintersaison auf. Es gibt Sprays (schnell, punktgenau) und Waschimprägnierungen (gleichmäßig, aber aufwändiger). Ein Zeichen, dass die Imprägnierung nachlässt: Wasser perlt nicht mehr ab, sondern zieht in den Stoff ein. Wachsmäntel behandelst Du dagegen mit dem passenden Wachs, das der Hersteller empfiehlt - hier gibt es keine Standardlösung.
Für welchen Einsatz passt welcher Reitmantel?
Für Stall und Paddock reicht ein robuster Alltagsmantel, das Gelände braucht wind- und wasserdicht.
Am Stall und beim Paddock-Gang ist Robustheit wichtiger als Optik: Der Mantel muss Heu, Sand, Pferdehaare und gelegentliches Anlehnen an eine schmutzige Boxenwand mitmachen. Ein isolierter Wintermantel mit strapazierfähigem Außenstoff und pflegeleichtem Innenfutter ist hier ideal. Beim Ausritt oder längeren Aufenthalt im Sattel spielt der Long Riding Coat seine Stärke aus - er schützt Oberschenkel und Sattel vor Nässe, hat einen tiefen Reitschlitz und ist meist windabweisend geschnitten.
Beim Ausritt kannst Du ganz auf den Long Coat setzen - und wenn Du im Frühjahr und Sommer weiterhin trocken bleiben willst, hilft Dir unser Ratgeber zur Sommerreitbekleidung beim Umstieg auf die warme Saison.
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Häufige Fragen zum Reitmantel
Was ist ein Reitmantel?
Ein Reitmantel ist ein langer, wetterfester Mantel mit Reitschlitz. Er schützt Reiterinnen im Sattel und am Stall vor Kälte, Wind und Regen - deutlich länger und beweglicher geschnitten als eine normale Winterjacke.
Welcher Reitmantel ist der wärmste?
Am wärmsten sind isolierte Wintermäntel mit 200-400g Wattierung, wasserdichter Außenschicht und Fleece-Innenfutter. Bei RidersDeal sind Modelle wie der Winter-Performance-Reitmantel Opal für ihre Wärmeleistung bekannt.
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