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Produkttest: Reithelme von Casco

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Produkttest: Reithelme von Casco
Von Lea K. Vor 9 Monaten 3831 mal gelesen Keine Kommentare

Nadine M. Casco Spirit-3 Crystal Blue:

Als #teamridersdeal auf mich zukam und mir die Gelegenheit gab, den Reithelm Spirit-3 Crystal Blue von Casco zu testen, freute ich mich riesig und war zugleich gespannt, ob sich seit meiner letzten Berührung mit Casco-Helmen vor einigen Jahren etwas verändert hat. Damals hatte ich mir meinen aktuellen Helm gekauft – ein Konkurrenzprodukt. Ein Casco-Helm war zwar auch in der engeren Wahl – ich entschied mich jedoch dagegen, da die Helmform zu breit für meinen schmalen Kopf und die Anpassungsmöglichkeiten zu gering waren. Insofern war ich sehr gespannt, was sich in den letzten Jahren alles verändert hatte.

Als der Helm bei mir eintraf und ich das Paket öffnete – schon die erste positive Überraschung: Der Helm kommt in einem hochwertigen Softcase, in dem er geschützt aufbewahrt werden kann. Da mein Pferd im Offenstall steht und es nicht vermeidbar ist, dass die Ausrüstung mit Schmutz in Berührung kommt, ist das ein entscheidender Pluspunkt. Nun aber zum Helm selbst: Was sofort auffiel, er liegt sehr leicht in der Hand und bringt kaum Gewicht mit. Dem ersten Eindruck nach zu urteilen ist er auch sehr hochwertig verarbeitet. Die dunkelblaue Farbe ist wenig knallig, was ihn besonders edel macht. Der subtile Materialwechsel zwischen Hartschale am Oberkopf und Nubukbezug an den Seitenbereichen und an den Verstellriemen ist, wie ich finde, eine gelungene Kombination. Das Highlight des Helms sind natürlich die aufgesetzten – und wie ich nachlesen konnte – tatsächlichen Swarovski-Steinchen. Sie machen aus dem Helm ein richtiges „Mode-Accessoire“. Nun bin ich jetzt nicht besonders modeverrückt und habe bei der Auswahl meiner Reit- und Pferdeausrüstung bisher immer mehr für Schlichtheit plädiert, da für den Einsatz im Offenstall einfach der Aspekt Robustheit wichtiger ist, als ein modischer Gesamteindruck. Doch schick war er schon und so war ich gespannt, wie er sich auf dem Kopf und im Einsatz machen würde.

Nach dem ersten Aufsetzen des Helms, bestätige sich, was in der Hand schon offensichtlich war – der Helm ist einfach superschick. Und – das hätte ich nicht gedacht – er machte alles andere als einen breiten und massiven Kopf. Meine Erfahrung, die ich also vor einigen Jahren mit Casco gemacht hatte, bestätigte sich hier absolut nicht. Der Helm sitzt deutlich schlanker auf meinem Kopf als damals und macht somit eine elegante Kopfform. Er schmiegt sich regelrecht an den Kopf, was sicher auch daran liegt, dass er am Hinterkopf deutlich tiefer abschließt, als andere Helme. Somit ist nicht nur der Kopf rundum gut geschützt, sondern er macht auch ein elegantes Profil. Die Anpassung des Helmes an meinem Kopf war auch sehr einfach: Aufsetzen, Verstellrad am Hinterkopf einstellen, Kinnriemen schließen, enger ziehen und fertig. Das hätte ich nicht gedacht, dass er so schnell anpassbar ist und dann noch so gut sitzt. Sicher liege ich mit meiner Helmgröße von 57 direkt in der Mitte der Herstellergröße M (56-58), jedoch ist trotzdem ja jede Kopfform unterschiedlich und ich erinnere mich, dass das damals ein ziemliches Gepfriemel war, bis der Helm einigermaßen auf dem Kopf saß. Das sogenannte DISK-FIT Vario-System ist hier wohl der Schlüssel des Geheimnisses und macht einem das Einstellen des Helmes inzwischen viel einfacher. Insbesondere positiv finde ich auch, die weiche und etwas dickere Polsterung der Innenschale und des Kinnriemens. Zudem ist die Polsterung auch herausnehmbar und waschbar. Gerade für den Sommer finde ich das sehr hilfreich.

Wie aber beweist sich der Helm nun im Einsatz? Darauf war ich besonders gespannt. Ich gehöre ja zu den absoluten Helmverfechtern. Bin ich schon immer gewesen und jetzt, seitdem ich 2020 Mami geworden bin, liegt mir das Thema „Sicherheit“ noch mehr am Herzen. Vor allem auch deshalb, da meine Stute doch hin und wieder zu den ein oder anderen unerwarteten Hüpfern bzw. Ausreißern neigt. Was soll ich sagen? Mein Ersteindruck hat sich beim Reiten absolut bestätigt. Der Helm ist super bequem, schmiegt sich unglaublich gut an den Kopf an, sodass man innerhalb kürzester Zeit vergessen hat, einen Helm zu tragen. Was sicher auch für die gute Belüftung spricht. Man hat nicht das Gefühl, dass sich darunter die Hitze staut. Auch als meine Stute die ein oder anderen Ausreißer hinlegte, saß der Helm immer wie angegossen. Kein Verrutschen – nichts. Das Verstellrad am Hinterkopf musste nicht einmal nachgezogen werden (was ich bei meinem bestehenden Helm durchaus immer wieder tun muss).
Und auch meine anfänglichen Bedenken, dass die Hartschale kratzempfindlich ist und die Swarovski-Steinchen wahrscheinlich schnell verloren gehen, hat sich zumindest im Testzeitraum von 2 Wochen nicht bestätigt.

Schlussendlich bin ich sehr begeistert von diesem Helm – er überzeugt einfach in punkto Design und Passform. Nun hab ich ja nicht unbedingt ein „Helmgesicht“ (Helme stehen mir einfach nicht besonders gut). Dieser Helm jedoch, hat mich vom Gegenteil überzeugt. Hier ist Casco wirklich ein tolles Helm-Design geglückt, welches dem, in meinen Augen, so wichtigen Thema „Sicherheit“ ein i-Tüpfelchen in Sachen „Mode“ aufsetzt.

Danke liebes #teamridersdeal, dass ich diesen tollen Helm testen durfte.

Bianca S. Casco Champ-3 Braun:

Ich habe den Reithelm Champ 3 der Firma Casco getestet. Er ist sehr bequem zu tragen und ist qualitativ sehr hochwertig. Er ist innen weich und außerdem leicht zu tragen. Der Helm ist sehr gut verarbeitet und auch die Verschnallungen sitzen sehr gut, ohne, dass sie drücken.

Ich würde den Helm auf jeden Fall weiterempfehlen und mir auch selbst kaufen.


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