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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines 

1.1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich für Verbraucher, das heißt solche natürliche Personen, welche unsere Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dass dies ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

1.2. Über die Facebook-Seite „RidersDeal" sowie die Internetseite www.RidersDeal.com bietet die Regular Trade GmbH zeitlich befristete Verkaufsaktionen von Reitsportartikeln und anderen Waren, Tickets und Dienstleistungen mit in der Regel deutlichen Rabatten gegenüber der jeweiligen UVP an. Um die Abwicklung für den Hersteller oder Verkäufer der Produkte zu vereinfachen, übernimmt die Regular Trade GmbH die Waren, veräußert diese an die Endverbraucher weiter und versendet diese an den Besteller. Über die Internetseite www.RidersDeal.com kann die Teilnahme in Form einer verbindlichen Bestellung des jeweils angebotenen Produkts oder des Gutscheins bzw. der Dienstleistung abgegeben werden.

1.3. Eine Bestellung kann nur von Nutzern aufgegeben werden, die sich unverbindlich und kostenfrei auf RidersDeal.com registrieren. Hinsichtlich der Speicherung der Nutzerdaten gelten unsere Datenschutzbedingungen.

1.4. Für die Leistung der Regular Trade GmbH gelten ausschließlich die nachfolgenden Nutzungsbedingungen in der zum Zeitpunkt der Bestellung geltenden Fassung. Die Nutzungsbedingungen der Regular Trade GmbH werden mit der kostenpflichtigen Bestellung angenommen. Die Nutzungsbedingungen können jederzeit unter Facebook „RidersDeal" und unter www.RidersDeal.com abgerufen, ausgedruckt oder lokal abgespeichert werden.

 

2. Betreiber von RidersDeal

Die Facebook-Seite „RidersDeal" sowie die Internetseite www.RidersDeal.com wird betrieben von der: 

Regular Trade GmbH
Rosenheimer Str. 139

81671 München
E-Mail: info@ridersdeal.com

Weitere Informationen hierzu findest Du im Impressum.

 

3. Bestellung von Artikeln

  • Registriere Dich auf der Startseite von www.RidersDeal.com oder logge Dich ein.
  • Wähle die gewünschten Artikel und triff die Auswahl aus den angebotenen Produktvarianten. Gehe danach zum Checkout bzw. zu Deinem Warenkorb.
  • Gib Deinen Namen, Adress- und Deine Kontaktdaten an und wähle die Zahlungsart (Lastschrift, Kreditkarte, Sofortüberweisung oder PayPal) aus.
  • Die Abgabe Deines Kaufgebots findet erst durch Bestätigen der Nutzungsbedingungen und Drücken des Buttons "Kostenpflichtig bestellen" statt.
  • Den Eingang Deiner Bestellung bestätigen wir automatisch per E-Mail, was jedoch noch keine Vertragsannahme darstellt. Wenn Du bei der Zahlart „Überweisung“ ausgewählt hast, achte darauf, dass das Geld bis zu dem im jeweiligen Deal angekündigten Datum spätestens bei uns eingetroffen ist. Ansonsten kann Deine Bestellung nicht berücksichtigt werden und wir überweisen das Geld zurück.
  • Nach Dealende ordern wir die jeweils bestellten Waren für all die Besteller beim Hersteller, deren Zahlung rechtzeitig bei uns eingegangen ist. Nach Eingang der Ware vom Hersteller/Verkäufer bei uns bzw. einem von uns beauftragten Unternehmen, nehmen wir umgehend den Versand an Dich vor. 

 

4. Widerrufsbelehrung


Widerrufsrecht
Du hast das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Kaufvertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Du oder ein von Dir benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Dein Widerrufsrecht auszuüben, müsst Du uns, die Regular Trade GmbH, Rosenheimerstr. 139, 81671 München (info@RidersDeal.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Deinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Du kannst dafür das Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Dieses kannst Du HIER herunterladen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Du die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendest.

 

Folgen des Widerrufs

Wenn Du diesen Vertrag widerrufst, haben wir Dir alle Zahlungen, die wir von Dir erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Du eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hast), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Deinen Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Du bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hast, es sei denn, mit Dir wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Dir wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern,
bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Du den Nachweis erbracht hast, dass Du die Waren zurückgesandt hast, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Du hast die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Du uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtest, an Regular Trade GmbH, c/o bfw, Rosenheimerstr. 139, 81671 München zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Du die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absendest. Du musst für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Du trägst die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren, erhältst aber eine Gutschrift in Höhe von 4 Euro von uns. Details zur Handhabung von Retouren findest Du HIER.
Ende der Widerrufsbelehrung.

 

5. Verkaufsdauer und -menge der angebotenen Produkte

Die Dauer des Verkaufs der angebotenen Produkte sowie die Stückzahl ist zeitlich begrenzt und wird pro Angebot individuell von RidersDeal festgelegt. Nach Ablauf der Zeit oder Erreichen der Maximalmenge ist kein weiterer Kauf möglich.

 

6. Bedingung für das Zustandekommen des Deals / Bezahlung

6.1. Kann der bestellte Artikel vom Hersteller nicht geliefert werden (z.B. wg. fehlerhaften Lagerlisten, zwischenzeitlichen Bestandsveränderungen oder sonstigen Gründen), kommt ein Kaufvertrag nicht zustande. Hierüber wirst Du per E-Mail informiert und eine eventuell bereits geleistete Zahlung wird unverzüglich erstattet.

6.2. Der Kaufvertrag kommt außerdem erst mit der Kaufbestätigung durch RidersDeal zustande und wenn RidersDeal Deine Zahlung erfolgreich und rechtzeitig verbuchen konnte. Sollte die Zahlung nicht im ersten Versuch erfolgreich sein (weil z. B. das angegebene Konto nicht existiert, keine Deckung aufweist, die Kreditkartennummer falsch ist oder die Kreditkarte am Limit ist), kommt der Verkauf ebenfalls nicht zustande.

 

7. Warenversand

7.1 Die Ware wird nach erfolgreichem Kauf an die Adresse geschickt, die Du beim Bestellvorgang angegeben hast. Der Versand erfolgt, sobald die Zahlung auf unserem Konto registriert ist. Ziffer 6.1. bleibt unberührt.

7.2 Im Falle der Nichtbelieferung oder ungenügenden Belieferung seitens unserer Vorlieferanten an uns oder Dich als Kunden direkt werden wir von unserer Leistungsverpflichtung ganz oder teilweise entbunden. Das gilt nur dann, wenn wir die erforderlichen Vorkehrungen zur Beschaffung der von uns zu liefernden Waren getroffen haben. Der Käufer ist dann so schnell wie möglich auf das Hindernis für die Belieferung hinzuweisen. Wir verpflichten uns für den Fall, dass wir endgültig von der Leistungspflicht frei werden, zur Rückzahlung der von Dir bereits erbrachten Leistung. Seitens unserer Transportunternehmen besteht eine (auf bestimmte Beträge begrenzte) Versicherung.

 

8. Haftungsbeschränkung

8.1 Gegenüber Unternehmen haftet RidersDeal für Schäden, außer im Fall der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, nur, wenn und soweit RidersDeal, seinen gesetzlichen Vertretern, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Im Fall der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet RidersDeal für jedes schuldhafte Verhalten seiner gesetzlichen Vertreter, leitender Angestellter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen.

8.2 Gegenüber Verbrauchern haftet RidersDeal nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, des Schuldnerverzugs oder der von RidersDeal zu vertretenden Unmöglichkeit der Leistungserbringung haftet RidersDeal jedoch für jedes schuldhafte Verhalten seiner gesetzlichen Vertreter, leitender Angestellter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen.

8.3 Außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gesetzlicher Vertreter, leitender Angestellter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen, ist die Haftung von RidersDeal der Höhe nach auf die bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schäden begrenzt.

8.4 Eine Haftung für den Ersatz mittelbarer Schäden, insbesondere für entgangenen Gewinn, besteht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gesetzlicher Vertreter, leitender Angestellter oder sonstiger Erfüllungsgehilfen von RidersDeal.

8.5 Die vorgenannten Haftungsausschlüsse und Beschränkungen gegenüber Unternehmern oder Verbrauchern gelten nicht im Fall der Übernahme ausdrücklicher Garantien durch RidersDeal und für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie im Fall zwingender gesetzlicher Regelungen.


9. Abnahmemengen

Der Verkäufer behält sich vor, die Abnahmemenge pro Kunde zu begrenzen. Da es sich hierbei um einen Geschäft mit einem Endabnehmer handelt und ein Wiederverkauf i.d.R. vom Hersteller nicht gewünscht ist, werden nur kleine Stückanzahlen pro Käufer akzeptiert.

 

10. Änderungen der Nutzungsbedingungen 

10.1. Die Regular Trade GmbH kann diese Nutzungsbedingungen von Zeit zu Zeit anpassen um rechtliche Anforderungen umzusetzen oder Funktionsänderungen zu berücksichtigen. Die jeweils aktuellen Nutzungsbedingungen findest Du auf der Facebook-Seite „RidersDeal" und im Internet unter www.RidersDeal.com. Solltest Du mit den geänderten Nutzungsbedingungen nicht einverstanden sein, kannst Du unseren Service leider nicht mehr nutzen.

10.2. Soweit zwischen der Regular Trade GmbH und dem Kunden bereits ein Vertragsverhältnis begründet wurde, gelten die geänderten Nutzungsbedingungen hierfür nur dann, wenn die Änderung dem Kunden von der Regular Trade GmbH mitgeteilt wurde, er der Geltung der geänderten Nutzungsbedingungen nicht binnen 6 Wochen schriftlich oder in Textform gegenüber der Regular Trade GmbH widersprochen hat und er mit der Mitteilung auf die Rechtsfolgen eines unterbliebenen Widerspruches hingewiesen wurde.

 

11. Salvatorische Klausel

Sollte eine gegenwärtige oder zukünftige Bestimmung des Vertrages aus anderen Gründen als den §§ 305-310 BGB ganz oder teilweise unwirksam/nichtig oder nicht durchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht berührt, soweit nicht die Vertragsdurchführung für eine Partei eine unzumutbare Härte darstellt. Das Gleiche gilt, wenn sich nach Abschluss des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergibt. An die Stelle der unwirksamen/nichtigen oder nicht durchführbaren Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.

 

12. Rechtswahl / Gerichtsstand

12.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

12.2 Für Verträge mit Kaufleuten ist der ausschließliche Gerichtsstand München vereinbart.

Datenschutzerklärung

www.RidersDeal.com ist ein Angebot der Regular Trade GmbH, verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze, Rosenheimer Str. 139, 81671 München, Deutschland. RidersDeal stellt in dieser Datenschutzerklärung dar, wie mit Deinen personenbezogenen Daten umgegangen wird. Selbstverständlich halten wir uns bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Deiner Daten streng an die gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes.

1. Informationen über unsere Kunden und ihr Einkaufsverhalten helfen uns dabei, unsere Dienstleistung zu gestalten und stetig zu verbessern. Wir verkaufen diese Informationen nicht an Dritte. Wir speichern die von Dir angegebenen Daten in erster Linie zur optimalen Auftragsabwicklung ab. Das betrifft Deinen Namen und Deine Anschrift, Dein Geburtsdatum, Deine Nutzerkennung und Dein Passwort, Deine E-Mail-Adresse und Deine Zahlungsdaten. Bei erstmaliger Bestellung oder erstmaliger Nutzung von Funktionen, die eine Registrierung voraussetzen, werden Deine Daten zur Anlegung eines Kundenkontos gespeichert, um Dir zukünftig einen schnelleren und bequemeren Kauf zu ermöglichen.

2. Wir nutzen und verarbeiten Ihre bei uns gespeicherten, personenbezogenen Daten nach den gesetzlichen Vorschriften in erster Linie für die Begründung, Durchführung und Abwicklung Ihres Nutzungsverhältnisses und der geschlossenen Kaufverträge mit uns. Dies schließt auch die Weitergabe Deiner Daten an Dritte und deren Nutzung mit ein, soweit dies für die Begründung, Durchführung und Abwicklung Ihres Nutzungsverhältnisses und der geschlossenen Kaufverträge erforderlich ist. Außerdem speichern wir eine Zusammenfassung Deiner Bestellungen. Im Kunden-Login-Bereich kannst Du jederzeit einen Überblick über deren Status erhalten und Gutscheine und Rechnungen gegebenenfalls erneut ausdrucken.

3. Auf verschiedenen Seiten verwenden wir, ähnlich wie viele andere Webseiten, sogenannte Cookies, um den Besuch unserer Website attraktiv zu gestalten und die Nutzung bestimmter Funktionen zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Deinem Rechner abgelegt werden und die eine Analyse der Benutzung dieser Website durch Dich ermöglichen. Die meisten der von uns verwendeten Cookies werden nach Ende der Browser-Sitzung wieder von Deiner Festplatte gelöscht (sog. Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf Deinem Rechner und ermöglichen es uns, Deinen Rechner bei Deinem nächsten Besuch wieder zu erkennen (sog. dauerhafte Cookies). Unseren Partnerunternehmen ist es nicht gestattet, über unsere Website personenbezogene Daten mittels Cookies zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen. Solltest Du den Einsatz von Cookies nicht wünschen, kannst Du ihn selbst unterbinden: Die Hilfe-Funktion in der Menüleiste der meisten Webbrowser erklärt Dir, wie Du Deinen Browser so einstellst, dass er keine neuen Cookies akzeptiert, er Dich bei neuen Cookies auf diese hinweist, oder sämtliche bereits erhaltenen Cookies löscht. Allerdings ermöglichen Dir Cookies, einige der Funktionen auf unserer Website zu nutzen, so dass wir Dir empfehlen, die Cookie-Funktion eingeschaltet zu lassen.

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How to Showmanship

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How to Showmanship
Von Helene H. Vor 3 Monaten 703 mal gelesen Keine Kommentare

Die ersten Leute die auf jedem Turnier auf den Beinen sind: Die Showmanshipper. Oft klingelt der Wecker deutlich vor um 6, denn es gibt vor dem Start noch einiges zu erledigen, denn Mensch und Pferd müssen auf Hochglanz gebracht werden. Kein Staubkorn und kein Grasfleck dürfen zu sehen sein. So viel Aufwand für eine Prüfung bei der gar nicht geritten wird? Es ist doch sicher nicht schwer sein Pferd ein wenig durch die Gegend zu Führen und dabei hübsch auszusehen. Wer so denkt, ist definitiv noch nie eine Showmanship gelaufen, denn hinter dieser Prüfung steckt viel mehr Arbeit als man eigentlich vermutet. In diesem Beitrag möchte ich euch ein paar allgemeine Informationen sowie Tipps und Tricks zu meiner vermeidlichen Paradedisziplin geben-Here we go!
Allgemein gilt die Showmanship als Prüfung in der das Pferd entgegen der vielen anderen gerittenen Disziplinen an der Hand vorgestellt wird. Dabei zeigt der Reiter, dass sein Pferd willig an der Hand zu führen ist. In der vorzustellenden Aufgabe sind Manöver wie das Drehen, Set-Up, Rückwärts etc. enthalten, doch dazu später mehr.


DAS OUTFIT

In der Showmanship spielt das Outfit eine bedeutende Rolle, da hier der Vorsteller im Mittelpunkt steht. Gemäß Regelbuch (hier beziehe ich mich auf die Regelungen der EWU) besteht dieses aus einer langärmligen Bluse, Stiefeln oder Stiefeletten die über die Knöchel reichen und einer langen Hose. Zudem trägt man einen Westernhut oder einen Helm. In der Showmanship ist es auch den Jugendlichen erlaubt einen Hut anstelle des Helms zu tragen.
Ein für die Showmanship optimales Outfit sollte in sich stimmig sein und der eigenen Figur schmeicheln. Farblich abgestimmte Kombinationen wirken dabei besonders harmonisch.

-Der Westernhut: Man kennt ihn aus Cowboyfilmen oder von Freizeitreitern- den Westernhut. Gerade dadurch entsteht ein sehr unseriöses Bild von diesem Hut. Gerade in der Showmanship in welcher das Erscheinungsbild eine zunehmende Rolle spielt, sollte kein X-beliebiger Westernhut gewählt werden. Billige Hüte ohne jegliche Formgebung erinnern eher an einen Sombrero und sind zwar vielleicht kostengünstig, doch sind sie fernab von praktisch. Wichtig ist nämlich nicht nur das Aussehen des Hutes, sondern auch dessen Passform. Billige Hüte sind in den meisten Fällen unpassend, sodass der Hut gerne in der Prüfung vom Kopf fällt. Daher sollte man beim Kauf eines Hutes sich an einen Experten wenden. Diese helfen dir die richtige Größe zu finden und passen ihn dir ggf. an. Zudem kannst du dir deinen Hut gleichzeitig shapen lassen. Das bedeutet, dass dein Hut mit der Hilfe von Wasserdampf in die gewünschte Form gebracht wird. Die modernen Westernhüte sind sehr kantig geshaped und verleihen einen besonders eleganten Eindruck. Neben der Form des Hutes ist die Qualität ebenso wichtig.
Westernhüte bestehen aus Filz wobei die Qualität vom Biberhaaranteil abhängt. Je höher der Biberfilz Anteil desto besser ist die Qualität. Bemerkbar macht sich das in den Möglichkeiten den Hut zu shapen. So sind Hüte mit 10X Beaver Qualität besser zum shapen als beispielweise diese mit 3X.


-Das Oberteil: Showmanshipoberteile sind oft etwas länger als die anderen Blusen. Bekannt sind dabei entweder Jackets oder Slinkys. Viele Glitzersteine sowie auffällige Farben sind hier keine Seltenheit. Natürlich sind Oberteile die besonders stark funkeln sehr schön, doch oft auch ziemlich kostenintensiv. Maßangefertigte Stücke sind hervorragend geeignet, da sie perfekt sitzen. Jedoch ist die Anfertigung erheblich teurer als die vorgefertigten Modelle.


-Die Hose: In der Showmanship werden besondere Anforderungen an die Hose gestellt. Sie muss über die Stiefel gehen, sollte keine auffällige Naht und ebenso keine aufgenähten Taschen besitzen. Gut eignen sich hierfür Stoffhosen, die im Idealfall denselben Farbton wie das Oberteil aufweisen. Auch hier sind Maßanfertigungen äußerst empfehlenswert.

Noch ein kleiner Tipp zu den Schuhen: Sie sollten als erstes gut passen sodass man in Ihnen gut laufen kann. Zudem sollten auch die Stiefel farblich abgestimmt zum Rest des Outfits sein. So habe ich beispielsweise meine schwarzen Stiefel mit Hilfe von Lederfarbe hell angemalt.


EQUIPMENT

Zum Equipment gehört in der Showmanship gehört nur das Halfter. Dafür eignet sich am besten ein entsprechendes Showhalfter. Diese sind spezielle Lederhalfter welche mit Silberbeschlägen versehen sind. Sie sollten dabei nicht nur schön aussehen, sondern auch gut passen.
Dazu gehört eine Führkette, die unter dem Kinn entlanggeführt und am Backenring des Halfters befestigt wird.
Wahlweise ist es nicht zwingend erforderlich ein Showhalfter mit Führkette zu verwenden. Ebenso kann, wenn man beispielsweise als Einsteiger nicht direkt in ein teures Lederhalfter investieren möchte, ein normales Halfter und ein Strick (kein Panikhaken!) verwendet werden.

Showhalfter mit Führkette


ERSCHEINUNGSBILD

-Das Pferd: Gerade in dieser Disziplin ist das Erscheinungsbild des Pferdes wohl am Wichtigsten. Neben dem makellos sauberen Fell, sollen Mähne, Schweif und Hufe genauso gepflegt aussehen. Um das Fell des Pferdes besonders glänzend zu bekommen, ist es ratsam das Pferd am Tag vorher zu waschen. Gerade als Besitzer von hellen Pferden, wie ich, ist es fast unmöglich drum herum zu kommen, denn gerade die Sattellage, auf der sich logischerweise hier kein Sattel befindet, ist schwer sauber zu bekommen. Für Schimmel, Schecken und Palominos empfiehlt sich hier spezielles Schimmel-Shampoo. Hat ein Fuchs beispielsweis nur ein weißes Bein, so kann man Baby-Puder verwenden um es strahlender wirken zu lassen. Für besonders hartnäckige Flecken gibt es auch Touch-Up Sprays in verschiedenen Farbvarianten. Mit diesen wird quasi wie mit Graffiti die dreckige Stelle übersprüht.
Um die Hufe schwarz und glänzend zu bekommen wird häufig Hufblack verwendet. Hier gibt es entweder flüssige Varianten oder Hufblack zum Sprühen. Doch Vorsicht- gerade flüssiges Hufblack geht verdammt schwer von den Fingern ab. Nehmt euch dazu am besten Einweghandschuhe.
Ein i-Tüpfelchen ist das einölen des Pferdekopfes. Zunächst sollte der Kopf gründlich gesäubert werden. Um Dreck aus Nüstern, Ohren und an den Augen zu entfernen eignen sich Feuchttücher hervorragend. Anschließend werden die Partien um den Augen sowie Ohren und Nüstern mittels Baby Öl oder spezieller Creme hervorgehoben.
Das Gesamtbild wird schlussendlich durch Mähne und Schweif abgerundet. Die Mähne vieler in der SSH vorgestellten Pferde ist kurz. Damit sie dann schön liegt, wird sie eingezopft. Eine Reihe an kleinen, dicht aneinander liegenden Zöpfen wird in die Mähne des Pferdes gezaubert. Das ist eine sehr anstrengende Arbeit, jedoch lohnt es sich definitiv. Um die Mähne zu fixieren wird, gerade über Nacht, ein Sleezy übergezogen. Dieser verhindert nicht nur dass die Zöpfe sich lösen oder verrutschen, sondern hält das Pferd im Schulter- und Halsbereich sauber.
Der Schweif bedarf einer ebenso akribischen Behandlung. Gerade in den höheren Klassen werden hier Schweiftoupets in den Schweif eingeflochten. Das ist definitiv kein Muss, doch wirkt der Schweif dadurch um einiges voluminöser. Ein Tipp an dieser Stelle: sorgt dafür das, wenn der Schweif auf dem Turnier eingeflochten wurde, das Geflochtene rechtzeitig geöffnet wird. Ein welliger Schweif und ein glattes Schweiftoupet sehen zusammen äußerst kontrovers aus. Des Weiteren sind elastische, selbsthaftende Bandagen sehr sinnvoll um das Schweiftoupet während des Aufwärmens zu fixieren. Vergesst jedoch nicht die Bandagen vor dem Start aus dem Schweif zu entfernen!


Schweiftoupet


-Der Vorsteller: Neben dem Erscheinungsbild des Pferdes, ist das des Vorstellers ebenso wichtig für den Gesamteindruck. Auch hier gilt ein gepflegtes Äußeres als wünschenswert. Das Outfit spielt dabei die wohl größte Rolle. Für mich ist es zudem wichtig, dass der gesamte Look in sich stimmig ist, dazu zählt ebenso Make-up, Frisur und Nagellack. In der SSH steht man beim Set-Up dem Richter bzw. dem Ringsteward auf Augenhöhe gegenüber, weshalb das eigene Erscheinungsbild daher mehr beachtet werden sollte. Diese Ansichtsweise wirkt unter Umständen ein wenig eitel, doch geht es in der Showmanship neben dem Vorstellen des Pferdes auch um das Präsentieren der eigenen Person. Ein bisschen Make-Up zur Stärkung des Selbstvertrauens sollte daher nicht verkehrt sein. Hierbei sollte das Make-Up dem Outfit angepasst werden. Eleganz und Seriosität werden durch entsprechendes, nicht auftragendes Make-Up unterstrichen. Um den Look zu perfektionieren sollte auch die Frisur makellos sitzen. Alle Haare sind aus dem Gesicht zu entfernen. Lange Haare werden nicht im Zopf sondern vorzugsweise in einem Dutt zusammengebunden, da ein Zopf das Gesamtbild unruhig erscheinen lässt.


DIE MANÖVER

-Führen: Die Fähigkeit das Pferd an der Hand vorzustellen ist die Grundlage der Showmanship. Es wird in den Gangarten Schritt und Trab geführt wobei auch deren Verstärkungen, sprich extended walk oder extended jog, mit einbegriffen sind. Der Vorsteller steht beim Führen auf der linken Seite des Pferdes. Dabei hält er die Führleine in der rechten Hand und in der Linken deren Ende. Das Berühren der Führkette führt zu Punkteabzug.


-Backup: Genauso wie das Vorwärts sollte auch das Rückwärts flüssig und fehlerfrei abrufbar sein. In der Pattern kann die Linienführung des Backups variieren. In den niedrigeren Leistungsklassen sind es ausschließlich gerade Linien, wohingegen in der LK 1 auch Bögen, Ecken oder Kreise gefordert sein können.


-Turn: Auch vom Boden aus wird eine Hinterhandwendung verlangt. In diesem Fall werden die Drehungen stehts nach rechts, also weg vom Vorsteller, ausgeführt. Egal ob 90° oder 720° Drehung- dies hängt wieder mit der Leistungsklasse zusammen. In den höheren Leistungsklassen wird folglich häufig mehr als 90° gedreht. Das schwierigste hierbei ist darauf zu achten, dass das Pferd nicht aus dem Turn läuft. In der HHW soll das Pferd auf dem inneren Bein stehen und dieses soll nicht die Anfangsposition verlassen. Wechselt das Pferd im Turn das Hinterbein und macht es einen Schritt nach vorne, gibt es dafür Penaltys.


-Set-Up: Aufstellung zur Inspektion.
Das Set-Up kann an mehreren Zeitpunkten der Pattern auftreten: Zu Beginn der Pattern, innerhalb der Pattern, vor dem Richter oder ggf. auch am Ende der Pattern.
Beim Set-Up allgemein handelt es sich um das Aufstellen des Pferdes im „Square“, das heißt, dass alle vier Beine geschlossen stehen müssen. Das Set-Up welches noch vor eigentlichem Beginn der Prüfung erfolgt, wird immer am Startpunkt ausgeführt. Wichtig ist es sich danach zu orientieren wo der Richter sich innerhalb der Aufgabe befindet, da ggf. die Seite gewechselt werden muss. Steht man dann auf der rechten Seite des Pferdes und hat durch das Abnicken signalisiert, dass man die Prüfung startet, so muss man sich anschließend wieder auf die richtige Führposition begeben.
Das Set-Up vor dem Richter ist einer der anspruchsvollsten Parts jeder Showmanship Pattern, da hier einiges beachtet werden muss. Vor dem Richter stehend wird das Pferd wieder korrekt aufgestellt. Ist dies erfolgt, so wird dem Richter/Ringsteward zugenickt um auszudrücken, dass das Pferd bereit zur Inspektion ist. Bei der Inspektion läuft der Richter einmal um das gesamte Pferd herum und begutachtet dieses. Das bringt gleich mehrere Tücken mit sich. Zunächst muss der Vorsteller je nachdem auf welcher Höhe des Pferdes sich der Richter sich befindet, die Position ändern. Beginnt der Richter beispielsweise damit die rechte Seite des Pferdes anzuschauen, dann bleibt man vorerst auf der linken Schulterseite. Erreicht der Richter die Höhe der Hinterhand, so muss man sich auf die rechte Seite des Pferdes begeben. Grundlegend sollte dabei beachtet werden, dass der Vorsteller niemals die Sicht auf das Pferd versperrt, stehts Blickkontakt zum Richter hält und die Kontrolle über das Pferd immer gewährleistet ist. Eine weitere Schwierigkeit während des Set-Ups besteht darin, dass das Pferd sich nicht bewegen darf. Es muss so lange ruhig Verharren bis der Richter seine Runde beendet hat. Bewegt sich währenddessen jedoch ein Fuß des Pferdes, auch wenn es nur ein Hinterbein entlastet, so gut es erheblichen Punktabzug.
Des Weiteren gibt es das sogenannte Short Set-Up. Dieses kann mitten in der Pattern abverlangt werden, wobei der Pferd hier nur im Square aufgestellt wird. Ein Seitenwechsel erfolgt nicht.

Training auf dem Turnier: links Set-Up, rechts Turn


DIE BEWERTUNG

Auch hier unterscheidet sich die Showmanship vom Großteil der gerittenen Prüfungen. Es wird nicht von einem Grundscore von 70 ausgegangen wie beispielsweise im Trail. Die Bewertungsgrundlage ergibt sich in der SSH aus der Punktzahl die auf die Präsentation und den Gesamteindruck gegen wird. Diese Punktzahl reicht von 60 bis 90 wobei 60 die schlechteste und 90 die beste Bewertung darstellt. Ausgehend von diesem erreichten Wert werden die Manöverscores sowie Penaltys entsprechend addiert oder subtrahiert. Die Manöver Bewertungen reichen von -1 ½ bis + 1 ½. Pluspunkte werden durch besonders flüssiges Ausführen der Manöver mit höherem Tempo erzielt. Das Zusammenspiel sollte harmonisch und die Hilfengebung so fein und präzise wie möglich wirken. Der selbstgewählte erhöhte Schwierigkeitsgrad sollte jedoch niemals die korrekte und exakte Ausführung ausschließen. Hier gilt zuerst die Korrektheit, dann der Weg zur erhöhten Schwierigkeit.
Neben den Manöver Bewertungen gibt es Penaltys-Strafpunkte. Diese werden für gröbere Fehler erteilt und sind oft gravierender als ein negativ bewertetes Manöver.
Es gibt 3 Penaltys die vergeben werden können:
-m (minor fault) 5er Penalty
-M (major fault) 10er Penalty
-S (severe fault) 20er Penalty
Ein kleines m gibt es bespielweise bereits beim Auslaufen beim Anhalten bis zu 2 Tritten oder beim Entlasten eines Hufes im Set-Up.
Ein 10er Penalty wird erteilt, wenn man bis zu ¼ Runde über- oder unterdreht oder die Linie beim Back-Up erheblich abweicht.
Die meisten Punktabzüge, die Severe Faults, erfolgen nach schwerwiegenden Fehlern. Diese können sein: Herauslaufen aus dem Set-Up, wenn keine erkennbare HHW erfolgt oder wenn der Vorsteller das Pferd berührt.
Man sollte sich mit dem Bewertungssystem unbedingt vor der Teilnahme auf dem Turnier auseinanderzusetzten. Hierzu empfehle ich die Formulierungen im Regelbuch der EWU durchzuarbeiten.

Showmanship ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin. Was zunächst sehr einfach erscheint, entpuppt sich als harte Arbeit. Ein Pferd für die SSH zu trainieren ist nicht leicht, zumal man selber einiges an Kondition mitbringen sollte. Die Showmanship ist eine Disziplin der Perfektionisten. Hier wird auf das kleinste Detail geachtet, der eigene Look muss perfekt und das Pferd makellos sauber sein. Wer gerne showt, sich und sein Pferd präsentiert und sich nicht scheut früh aufzustehen, dann ist Showmanship genau das Richtige.


#teamridersdeal bedankt sich bei Helene von @prince.freckles für den interessanten Beitrag. :-)

#Showmanship, ##Reiten, #Pferd, #western, #RNBS Veröffentlicht unter: RidersDeal