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Alles, was Du über Reklamationen wissen solltest

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Alles, was Du über Reklamationen wissen solltest
Von Mia R. Vor 4 Monaten 467 mal gelesen Keine Kommentare

Wir lieben Onlineshopping. Dieses Gefühl, wenn das langersehnte Päckchen vom Paketdienst geliefert wird und man es sich richtig gemütlich macht, um die neuen Sachen auszupacken und anzuprobieren. Egal ob fürs Pferd oder für einen selbst: Es macht einfach Spaß, nicht wahr?
Einen Nachteil gibt es aber trotzdem am Online shoppen. Man kann sich das Produkt erst daheim genauer ansehen und dann passiert es: Das Teil passt nicht! Und auf der anderen Bluse ist ein Fleck! Was jetzt? Zurückschicken?! Melden?! Dreimal klatschen und im Kreis rennen? Spoiler: Die letzte Lösung hilft leider nicht. In unserer neuen Blogreihe klären wir Dich auf! Wie verhalte ich mich, wenn ich einen falschen Artikel bekommen habe? Was tun, wenn sich ein Fleck auf meiner Hose befindet? Und was bedeuten Reklamationen und Retouren eigentlich für die Umwelt?

Heute behandeln wir das Thema Reklamationen.

Reklamationen sind grundsätzlich nie schön. Man freut sich ewig auf das Paket, alles passt und beim Blick in den Spiegel merkt man es: Da ist ein Fleck! Die Enttäuschung ist natürlich erstmal riesengroß. Wir gehen sehr kulant mit Reklamationen um. Unser oberstes Ziel ist, dass Du glücklich bist. Und dafür drücken wir auch mal ein Auge zu. Aber mal Klartext: Wie ist es eigentlich, wenn Du einen defekten Artikel bekommst?
Rechtlich gesehen spricht man hier von der Garantie und der Gewährleistung. Leider wird oft die Gewährleistung mit der Garantie verwechselt. Grundsätzlich gilt, dass der Hersteller eine Garantie auf seine Produkte gib. Das bedeutet, dass der Artikel (meistens) zwei Jahre mangelfrei bleiben muss. Allerdings ist die Garantie von der Gewährleistung beschränkt. Gewährleistung bedeutet, dass der Hersteller bis 6 Monate nach Übergabe beweisen muss, dass etwaige Mängel beim Kauf noch nicht bestanden, sondern vom Kunden erzeugt wurden. Diese Beweislast ist meistens sehr schwierig zu führen. Nach 6 Monaten dreht sich das Ganze und der Käufer muss nun beweisen, dass der Artikel schon bei Übergabe mangelhaft war.
So viel zum Rechtlichen.
In der Realität, zumindest bei uns, wird das anders gehandhabt. Wir gucken uns jeden Fall individuell an und entscheiden unabhängig von der Gesetzeslage. Es muss ja nicht alles bürokratisch sein, nicht wahr?

Es gibt Reklamationen, die tun uns bei der Bearbeitung wirklich weh. Wir kriegen einen Artikel zurück: „Flecken“ steht auf einem kleinen Zettel, den uns unsere Logistik in die Verpackung gelegt hat. Wir packen den Artikel aus. Stimmt. Da ist tatsächlich eine Verschmutzung. Wir nehmen uns ein sauberes Tuch und wischen drüber. Und nach zweimal Wischen ist der Fleck weg. Enttäuschung macht sich breit: „Deshalb musste dieser Artikel jetzt den weiten Weg vom Kunden zur Logistik und von der Logistik zu uns auf sich nehmen?“ Wir denken Du verstehst das. Fleck ist nicht gleich Fleck. Es gibt Flecken, die lassen sich entfernen und welche, die leider nicht rausgehen. Die beste Lösung in solchen Fällen: Schreib uns! In den meisten Fällen lassen sich die Flecken durch die Reinigung in der Waschmaschine lösen. Falls nicht, kein Problem. Auch dann nehmen wir den Artikel noch zurück.

Hauptthema bei uns im Büro: Wie können wir unsere Prozesse möglichst umweltfreundlich gestalten? Wir haben Dich und die Community in einer Instagram Umfrage gefragt. Der häufigste Lösungsvorschlag war mit Abstand: „Keine Artikel mehr in Plastiktüten verpacken!“ Diese Lösung wäre nicht nur schnell und effektiv sondern auch der Träume eines jeden Herstellers. Denn auch die Hersteller und Händler leiden unter der Plastikflut. Doch so einfach ist es leider nicht. Wir beobachten unsere Reklamationen ziemlich genau. Wir kennen die Faktoren, die unsere Kunden gerne haben und die sie nicht so gerne haben. Und zu den Don’ts gehören mit Abstand Verschmutzungen. Ohne den Schutz einer Plastiktüte sind Verschmutzung im Laufe des Transportweges fast unvermeidbar. Und das steht in einem Konflikt zu den Reklamationen, die wir aufgrund kleiner Flecken und Staubablagerungen bekommen. Wir würden so gerne, das kannst Du uns glauben. Aber auch wir nehmen Rücksicht auf die Reklamationsanliegen unserer Kunden und


müssen das Verhalten so akzeptieren.

Hier mal ein Beispiel einer typischen Reklamation:

Die Leggings wurde wegen einer Verschmutzung bei uns reklamiert.

Die Leggings nach zweimaligen Drüberwischen mit einem sauberen Tuch.

Kommen wir zu anderen Wehwehchen: offene Nähte, schlechte Verarbeitungen, schwerschließende Reißverschlüsse. Wir nennen sie liebevoll unsere Montagsprodukte. Montagsprodukte sind zum Glück selten, sie sind dennoch da. Was häufig leider falsch verstanden wird: Solche Produkte haben selten etwas mit einer fehlenden Qualität zu tun. Man sieht häufig, dass sich vor allem in den sozialen Medien über einen Hersteller beschwert wird. Reklamiert man das defekte Teil dann merkt man oft, dass die Qualität eigentlich nicht schlecht ist, es ist nur etwas bei der Produktion schiefgelaufen. Und das sehen wir. Und das sehen auch andere Händler und Hersteller. Natürlich ist die Enttäuschung erstmal groß. Auch bei uns. Aber wir finden immer eine Lösung für Dich. Unser größter Wunsch ist es, dass wir Dir eine Lösung anbieten können, mit der wir Ressourcen schonen können. Daher bieten wir meist mehrere Lösungsvorschläge an und darunter ist immer einer, mit dem Du einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten kannst.
Wir nehmen uns jede Reklamation zu Herzen!

Solltest Du Probleme mit einem Artikel haben, melde Dich bei uns. Wir sind an Deiner Seite!

Dein #teamridersdeal