Fragen & Hilfe RidersDeal-Blog
Swipe to the left

5 Dinge, die Du bei der Wahl Deiner Bürsten beachten solltest.

Drucken
5 Dinge, die Du bei der Wahl Deiner Bürsten beachten solltest.
Von Lena C. Vor 3 Jahren 4661 mal gelesen 2 Kommentare

Es gibt einige Punkte, die Du bei der Wahl Deiner Putzbürsten beachten solltest. Dabei geht es nicht nur um die unterschiedlichen Arten und Modelle, sondern auch um die Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Bürsten.

Folgende Liste soll Dir ein paar Anhaltspunkte geben:

1. Qualitätsunterschiede zeigen sich bei Striegeln aus Plastik vor allem in der Zusammensetzung des Materials. Günstige Hersteller verwenden oft qualitativ minderwertiges Plastik mit großen Mengen an Weichmachern. Diese sind gesundheitsschädlich und werden durch die massageartige Bewegung beim Putzen und den direkten Kontakt mit der Haut schneller vom Organismus aufgenommen. Minderwertiges Plastik lässt sich relativ leicht durch den Geruch identifizieren - ein starker Eigengeruch nach Chemie ist ein deutlicher Hinweis. Viele Hersteller weisen in ihren Produktbeschreibungen zudem explizit darauf hin, wenn keine schädlichen Weichmacher in ihren Produkten enthalten sind.

2. Auch bei Bürsten mit echtem Tierhaar (meist Rosshaar oder Schweineborsten) gibt es Unterschiede in der Qualität. Hier ist der Schnitt der Haare das entscheidende Kriterium. Rosshaar und Schweineborsten sind von Natur aus am Ende gespalten, die Spitzen haben die Form eines "V". Dies bewirkt, dass der Staub aus dem Pferdefell besonders gut aufgenommen wird und ermöglicht das einfache Säubern der Bürsten durch das Abstreifen an einem Striegel. Werden die Haare zu kurz geschnitten, geht dieser Effekt verloren. Traditionsreiche Hersteller sind mit diesem Handwerk seit langer Zeit vertraut. Hingegen sollte man bei Billigware, vor allem aus Asien, nicht darauf vertrauen, dass diese handwerklichen Verarbeitungsschritte besonders beachtet werden.

3. Ob Bürsten einen Plastik- oder Holzrücken besitzen, macht eigentlich keinen Unterschied. Auch wenn man vermuten könnte, dass Plastik aufgrund der leicht zu reinigenden Oberfläche hygienisch betrachtet einen Vorteil haben sollte. Holz hat bestimmte physikalische und chemische Eigenschaften, die antibakteriell wirken und ist somit keinesfalls zu benachteiligen.

4. Borsten aus Kunststoff haben allgemein einen schlechteren Ruf, da sie leichter brechen und nicht so robust sind wie Naturborsten. Außerdem sind sie härter und reizen beim Putzen die empfindliche Haut des Pferdes. Dafür sind sie Wasser gegenüber unempfindlicher und eignen sich deshalb vor allem für Wurzelbürsten oder um die Hufe des Pferdes zu schrubben.

5. Alles in Allem ist natürlich die Verarbeitung des Materials entscheidend. Die Dichte und Stellung der Borsten beeinflussen, wie gut eine Bürste tatsächlich reinigt. Eines gilt aber für alle Bürsten gleichermaßen: Sie sollten regelmäßig ersetzt werden. Mit der Zeit, auch wenn man sie regelmäßig wäscht, verkleben die feinen Borsten und können den Schmutz nicht mehr so effektiv beseitigen wie zu Anfang.

Welche Punkte sind für Dich bei der Wahl der passenden Putzbürste sonst noch entscheidend? Hinterlasse uns doch gerne einen Kommentar :)

Anke Pallaske Vor 3 Jahren um 10:03
Mein Pferdist sehr empfindlich bei statischer Aufladung des Fells bei sehr trokener Luft oder im Fellwechsel. Leider konnte ich bisher bei verschiedenen Bürsten, egal ob Kunsttoff oder Naturborsten, keinen Unterschied feststellen. Hat jemand einen
Tipp?
Pia Jansen Vor 3 Jahren um 14:41
Hallo :)
Tatsächlich hatte ich lange Zeit mit meiner Stute das gleiche Problem.
Habe im Nachhinein festgestellt, dass es auch viel mit meiner Kleidung zu tun hat. Wenn ich zum Beispiel meine billigen Plastik Sneakers an hatte, war es noch extremer als vorher. Versuche doch mal Schuhe ohne Plastiksohle anzuziehen. und die Kleidung am Körper natürlich auch. Wenn sich alles erstmal wieder entladen hat, dann entsteht so schnell keine statische Aufladung mehr.