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Bremsenfalle - sinnvoll oder nicht?

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Bremsenfalle - sinnvoll oder nicht?
Von Lena C. Vor 2 Jahren 5675 mal gelesen 1 Kommentar

Kaum wird es Frühling und das Wetter wieder freundlicher sind sie auch schon da: lästige Bremsen und andere Stechinsekten. Da stellt sich quasi jeder Reiter die Frage: Wie können wir unsere geliebten Vierbeiner vor den Insekten schützen?

Für schnelle Abhilfe: Fliegenspray

Beim Reiten auf dem Platz oder im Gelände können Fliegensprays die Bremsen fernhalten. Für kurze Intervalle klappt das meist auch ganz gut. Sobald die Pferde allerdings anfangen zu schwitzen oder für eine längere Zeit den Insekten ausgesetzt sind, verfliegt die schützende Wirkung der Sprays schnell. Ein weiteres Problem für manche Pferde: das Sprüh-Geräusch der Sprays. Für diese Fälle gibt es allerdings auch Gels, die mit Hilfe eines Schwamms aufgetragen werden können, oder Roll-on Sticks, mit denen das Produkt direkt auf das Fell aufgetragen werden kann.

Der Klassiker: Die Fliegendecke

Ein echter Klassiker zur Bremsenabwehr auf der Koppel sind Fliegendecken. Diese gibt es in unzähligen Varianten, zum Beispiel mit oder ohne Halsteil, mit bunten Fransen oder Zebra-Muster. Viele Modelle sind außerdem mit einem Bauchlatz ausgestattet, um den empfindlichen Bauchbereich der Pferde ebenfalls vor Bremsen und anderen Insekten zu schützen.
Besonders wichtig bei Fliegendecken für die Koppel ist eine optimale Passform. Durch die lange Tragezeit muss besonders darauf geachtet werden, dass die Decke optimal sitzt, weder zu klein noch zu groß ist und bei Bewegung nicht zu große Reibung verursacht oder verrutscht. Sonst kann es zu unangenehmen Druck- oder Scheuerstellen kommen. Hier findest Du eine große Auswahl an Fliegendecken im SHOP.

Alternative: Bremsenfallen für die Koppel

Für Pferde, denen es nicht möglich ist, eine Fliegendecke auf der Koppel zu tragen, kann es sich lohnen, eine Bremsenfalle auf der Koppel aufzustellen. Viele Pferde kommen durch die lästigen Bremsen kaum zur Ruhe, laufen ständig auf und ab und schlagen mit dem Kopf, um sie zu vertreiben. Eine Bremsenfalle kann dabei helfen, die lästigen Biester auf ein anderes Ziel und damit in die Falle zu locken. (Tipp: Bei uns im SHOP findest Du zum Beispiel die Bremsenfalle "Taon-X" von Kerbl).

Aber wie funktioniert eine solche Bremsenfalle?

Der schwarze Ball in der Mitte simuliert für die Bremsen ein mögliches Opfer, an dem sie Blut saugen können. Insekten nehmen nur hell-dunkel Kontraste richtig wahr und so ist der Ball für sie besonders gut sichtbar. In der Sonne erwärmt sich der Ball außerdem und stellt durch die abstrahlende Wärme ein noch attraktiveres Ziel dar. Dadurch werden die Insekten verleitet, sich auf dem vermeintlichen Zielobjekt niederzulassen. Nach dem erfolglosen Versuch, den Ball zu stechen und Blut abzusaugen, wird die Bremse versuchen, wieder davon zu fliegen.

Dabei wird sie durch den weißen Schutzschirm daran gehindert. Durch den trichterförmigen Schirm werden die Bremsen dann nach oben in den Fangbehälter geleitet, aus dem sie nicht mehr entkommen können. Die Bremsenfalle kommt ganz ohne chemische Lockstoffe oder giftige Substanzen aus und ist somit eine besonders umwelt- und pferdefreundliche Variante.

Pro 10.000 Quadratmeter Wiesenfläche empfiehlt es sich, eine Falle aufzustellen. Der Fangbehälter sollte am besten täglich/wöchentlich geleert werden. Wenn Du Dir das Produkt einmal genauer ansehen möchtest: In unserem Markenshop findest Du es hier.

Katharina Pepers Vor 2 Jahren um 19:50
Einen interessanten Punkt sollte man noch hinzufügen. Bremsen können nur gerade nach oben fliegen, nicht zur Seite wodurch sie so in den Trichter gelangen.