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Auf Wanderritt - Teil 4: Country-Musik am Lagerfeuer

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Auf Wanderritt - Teil 4: Country-Musik am Lagerfeuer
Von Astrid von Haflinger Austria Vor 3 Jahren 3764 mal gelesen Keine Kommentare

Nach unserer Mittagspause machten wir uns also auf den Heimweg Richtung Söchau. Dieses Mal entschied ich mich für die langsamere Gruppe, um einerseits mehr von der Landschaft zu sehen, entspannter zu reiten und andererseits auch mal mit den anderen mitreiten zu können. Dabei entging mir leider eine Rast an einer wunderschönen Bach-Stelle, die die andere Gruppe einlegte. Dafür erlebte ich, wie schön es ist, im entspannten Schritt im Sattel zu sitzen und die Natur zu genießen. Hier bin ich mehr zur Ruhe gekommen, konnte meine Gedanken schweifen lassen und die schöne Landschaft genießen. Besonders hier habe ich manchmal an meine liebste Sissy gedacht, mit der ich schon so viel erlebt habe. Es wäre schön gewesen, diesen Ritt mit ihr gemeinsam zu erleben, aber Nico war ein toller Begleiter. Er hat mir gezeigt, dass ich mich auch auf ihn wohlfühlen kann und ihm vertrauen kann.


Auch in der langsameren Gruppe sind wir natürlich getrabt und galoppiert, denn die traumhaften Wege laden dazu ein. Es zeigte sich auch hier eine harmonische Gruppe mit verlässlichen Pferden und Reitern. Gegen Ende trafen die zwei Gruppen zufällig aufeinander und so konnten wir alle gemeinsam in unser Lager einreiten.

Nach insgesamt 50 Kilometern versorgten wir die Pferde, spritzten ihre Beine ab und gaben ihnen ausreichend zu fressen. Das hatten sie sich verdient. Nachdem die Pferde versorgt waren, kamen auch wir zur Ruhe, zogen uns um, desinfizierten meine Wunde, wechselten meinen Verband und trafen uns zu guter Letzt beim gemütlichen Lagerfeuer wieder. Dort gab es Kessel-Gulasch und eine tolle Stimmung mit Country-Musik. Genauso wie man es sich vorstellt. Wir ließen den Abend ausklingen und sanken erschöpft in unsere Schlafplätze. Denn: Am nächsten Tag standen weitere drei Stunden im Sattel und ein Ritt Richtung Riegersburg am Programm.

Um 07.30 Uhr ertönte der Wecker, ich versorgte erneut meine Wunde, wir frühstückten gemeinsam genüsslich und begannen, die Pferde zu putzen. Zum Wohle der Pferde entschlossen wir uns gegen einen erneuten Ritt an Tag 2. Die fitten Pferde machten sich in einer kleinen Gruppe von vier Pferd-Reiter-Paaren auf den Weg Richtung Riegersburg. Ich überließ Nico einer neuen Reiterin, die extra angereist ist und so auf einem motivierten und fitten Pferd reiten konnte, während den anderen ihre Pause gegönnt war. So wurde aus dem 2-Tagesritt ein intensiver 1-Tagesritt mit Übernachtung und gemütlichem Ausklang am Sonntag.

Ich bin stolz auf Anna und ihren fleißigen Brutus, Sabine und ihren coolen Indy, Anita und ihren gutmütigen Chester und Robert und seinen vertrauensvollen Jacky – und natürlich alle anderen, die uns auf unserem Weg begleitet haben.Besonders stolz bin ich aber auf mein Leih-Pferd Nico, der sich wacker geschlagen hat und mich unermüdlich und sicher ans Ziel gebracht hat.

Großer Dank auch an alle, die mir am Freitagabend beigestanden, mich „verarztet“ und mir ohne Erfolg ins Gewissen geredet haben. Mein Dickschädel hat wieder mal gesiegt und ich bereue es keine Sekunde. Danke an meinen lieben Freund, der mir kopfschüttelnd, aber stets mit Rat und vor allem Tat zur Seite steht und weiß, dass er gegen meinen Dickkopf nicht ankommt. Herzlicher Dank gilt auch unseren lieben Gastgebern, sowie Silke, Peter und Christian für die tolle Organisation.

Außerdem möchte ich mich bei Christina von RidersDeal bedanken für die gute Zusammenarbeit, die aufmunternden Worte vor dem Ritt und die tolle Ausstattung dafür. Ohne eure Schuhe wäre es mir wirklich nicht möglich gewesen mitzureiten. Die neue Reithose hat mich absolut überzeugt und die Reithandschuhe und die Softshell-Jacke haben mir ausgezeichnete Dienste erwiesen.

www.haflinger-austria.at

Bild- und Textquelle: Haflinger Austria